Eine verzau­bernde Nacht der Braun­schweiger Kultur

Zu Oldtime-Jazz mit der Braunschweiger Band "Dixi Fire" hatte die Stadt in den Garten der Braunschweigischen Stiftungen eingeladen. Foto: Andreas Greiner-Napp
Zu Oldtime-Jazz mit der Braunschweiger Band "Dixi Fire" hatte die Stadt in den Garten der Braunschweigischen Stiftungen eingeladen. Foto: Andreas Greiner-Napp

Punkt 18 Uhr eröff­neten am Sonnabend, 10. Juni, Oberbür­ger­meister Ulrich Markurth und Dr. Gert Hoffmann, Präsident der Stiftung Braun­schwei­gi­scher Kultur­be­sitz (SBK), die 12. Braun­schweiger Kultur­nacht am Ritter­brunnen am Schloss.

“Es ist schon jetzt unheim­lich viel los an ganz vielen Stellen der Stadt”, freute sich Oberbür­ger­meister Ulrich Markurth. Und unheim­lich viel los sollte auch in den folgenden Stunden an den gut 100 Spiel­orten von Theatern über Museen, Kinos, Galerien, Kirchen und Kultur­zen­tren bis hin zu Restau­rants, Cafés und Geschäften sein, die als unter­schied­lichste Veran­stal­tungs­orte einge­bunden waren. Bei mehr als 300 Veran­stal­tungen konnten die Besucher an einem Abend eine breite Vielfalt an kultu­rellen Eindrü­cken genießen.

Dass die rund 1500 Künst­le­rinnen und Künstler, Profis wie Amateure, in dieser Kultur­nacht auch wieder honorar­frei aufge­treten sind, das hob Markurth hervor und dankte dafür unter dem Beifall der zahlrei­chen Gäste auf dem Platz.

Ihn freue, dass in diesem Jahr ein junges Team in die Organi­sa­tion einge­bunden war, die mit dem neuen Spielort auf dem Campus der Techni­schen Univer­sität (TU) sowie mit einer Bühne für Newcomer Bands im Magni­viertel frischen Wind reinge­bracht hätten, sagte Markurth. Dabei bedankte er sich bei den vielen Unter­stüt­zern dieser Kultur­nacht, die Spiel­stätten zur Verfügung stellten und selber Band, Tanzgruppen, Gaukler etc. zu sich einge­laden hatten. Sie alle trugen dazu bei, dass in der Kultur­nacht der ganzen Bandbreite des Braun­schweiger Kultur­le­bens eine Bühne geboten wurde. Ein beson­derer Dank des Oberbür­ger­meis­ters galt der Stiftung Braun­schwei­gi­scher Kultur­be­sitz, die als Haupt­sponsor dieses Fest der Braun­schweiger Kunst­szene unter­stützt hatte.

“Ich mag Nächte, einige meiner besten Tage waren Nächte”, rief Markurth den Menschen auf dem Platz zu. “Ich würde mich freuen, wenn sie morgen sagen können, dass diese (Kultur)Nacht einer ihrer besten Tage gewesen ist.”

Der Präsident der Stiftung Braun­schwei­gi­scher Kultur­be­sitz, Dr. Gert Hoffmann versi­cherte, dass die Stiftung die Kultur­nacht gerne mit einem Beitrag von 30 000 Euro unter­stützt habe. Die Stiftung Braun­schwei­gi­scher Kultur­be­sitz stecke in jedem Jahr Millionen in Projekte in der Region, allein drei Millionen Euro in Wissen­schaft und Kultur, sie inves­tiere Millionen in die Restau­rie­rung histo­ri­scher Bauwerke in der Braun­schweiger Region, so in den Kaiserdom in Königs­lutter.

“Dazu gehört für die SBK auch die Unter­stüt­zung der Kultur­nacht, denn, das hat der Oberbür­ger­meister ja bereits gesagt, es ist längst nicht mehr ein lokales, sondern ein regio­nales Ereignis. SBK-Präsident Dr. Hoffmann wünschte allen eine wunder­bare Nacht.

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