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Über uns

„Der Löwe“ ist das Medienportal der Braunschweigischen Stiftungen. Auf der Internetseite www.der-loewe.info  werden journalistische Beiträge veröffentlicht, die für die Region des ehemaligen Braunschweiger Landes identitätsstiftend sind. Das Medienportal  „Der Löwe“ ist eine Initiative der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, der Braunschweigischen Stiftung und der Richard Borek Stiftung.

Die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz fördert und bewahrt die kulturellen und historischen Belange des ehemaligen Landes Braunschweig. Mit den Erträgnissen aus dem Teilvermögen Braunschweigischer Vereinigter Kloster- und Studienfonds unterstützt die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz kirchliche, kulturelle und soziale Projekte. In den Genuss der Zuwendungen aus dem Teilvermögen Braunschweig-Stiftung kommen die Technische Universität, das Braunschweigische Landesmuseum und das Staatstheater Braunschweig. Für das Land Niedersachsen hat die Stiftung darüber hinaus die Organisation der regionalen Kulturförderung übernommen. Mehr unter www.sbk-bs.de

Die Braunschweigische Stiftung fördert Kunst und Kultur, Wissenschaft, Forschung und Wissenschaftstransfer, Sport sowie Bildung und Erziehung. Bezogen auf diese Zwecke unterstützt die Stiftung zudem bürgerschaftliches Engagement. Die Stiftung ist ausschließlich in den heute im Bundesland Niedersachsen gelegenen Teilen des alten Landes Braunschweig tätig. Die Menschen in der Region sollen von der Stiftungsarbeit in vielerlei Hinsicht profitieren: unmittelbar durch ein interessantes und attraktives Angebot, mittelbar durch die Stärkung und Verbesserung der regionalen Infrastruktur und des Regionsmarketings sowie durch die Beförderung der Identifikation mit dem Braunschweiger Land. Mehr unter www.die-braunschweigische.de

Die Richard Borek Stiftung fördert Vorhaben, die die kulturelle Bedeutung der Region Braunschweig erweitern. Dies geschieht vorrangig durch: kulturelle Vorhaben in Bereichen des Theaters, der Kunst, der Musik, der Museen; städtebauliche Maßnahmen zur Denkmalpflege; wissenschaftliche Arbeiten in der Denkmal- und Heimatpflege; Erwerb und Sicherung wertvoller Kulturgüter; Errichtung eigener Sammlungen und Museen; Publikationen. Des weiteren fördert die Richard Borek Stiftung soziale Projekte. Das Ziel der Stiftung im sozialen Bereich ist, Kindern und Jugendlichen Räume, vor allem aber Betreuung zu bieten, die in der heutigen Zeit nicht immer von den Familien geleistet wird.

Das Gemälde „Neues Land“ von Karl Hofer in der Sonderausstellung des Schlossmuseums. Foto: Schlossmuseum/M. Küstner

Kunstgegenstände erzählen

Mit einer spannenden Aktion hat das Schlossmuseum Braunschweig auf die Schließung wegen der Ausbereitung des Coronavirus reagiert. Auf ihren digitalen Kanälen (Facebook und Instagram) lässt das Museum künftig in unregelmäßigen Abständen einzelne Kunstwerke, Gegenstände und Möbel aus den Ausstellungen ihre Geschichten erzählen. Den Anfang macht das Gemälde von „Neues Land“ von Karl Hofer aus der Sonderausstellung „Gesellschaft der Freunde Junger Kunst Braunschweig“:

„Ich bin die Nummer 4 auf der Liste. 4 von 22 Kunstwerken, welche die `Gesellschaft der Freunde` junger Kunst im Jahre 1933 dem Herzog Anton Ulrich-Museum schenkte. Darunter befanden sich Gemälde, Aquarelle, Grafiken, ein Glasbild, das bereits bei der Übergabe zerbrach, sowie eine Plastik. Als sich die `Gesellschaft der Freunde junger Kunst` unter dem Druck nationalsozialistischer Verfolgung moderner Kunst auflöste, hatte sie gehofft, die eigene Sammlung durch diese Schenkung bewahren zu können. Doch bereits 1937 wurden 14 Werke dieses Konvoluts als `entartet` beschlagnahmt. Das Museum erhielt dafür eine Entschädigung von 50 Reichsmark… Meine Wenigkeit kehrte als einziges Ölgemälde aus dem Bestand der Gesellschaft zurück in das Herzog Anton Ulrich-Museum. Als Symbol der bedeutenden Sammlung bin ich nun das Plakatmotiv einer Ausstellung über die `Gesellschaft der Freunde junger Kunst` im Schlossmuseum Braunschweig. Ich bin zurück und freue mich, darauf, dass auch Sie in die Museen zurückkehren dürfen - vorerst digital.“