Schaper-Homage läuft noch viermal

Schlange vor dem Universum. Nicht alle erhielten eine Eintrittskarte. Foto: Margot Michaelis
Schlange vor dem Universum. Nicht alle erhielten eine Eintrittskarte. Foto: Margot Michaelis

Der Film „Eisenbahn nach Japan” über den Künstler Karl Schaper (1920 – 2008) wird nach zwei ausver­kauften Vorfüh­rungen noch vier weitere Mal im Kino „Universum“ gezeigt. Die Termine sind der 15. Oktober (15 Uhr), der 18. Oktober (11 und 13 Uhr) sowie am 21. Oktober (20.45 Uhr).

Der Film von Manfred Bannen­berg ist eine Entde­ckungs­reise in die Welt des Künstlers aus Apeln­stedt im Landkreis Wolfen­büttel. Im Zentrum des Films steht das bis heute unver­än­dert geblie­bene Atelier des Künstlers in Apeln­stedt. Darin erinnern sich Zeitzeugen an ihn, an seine engagierte und gesell­schafts­kri­ti­sche Kunst, an seinen Witz und an seine Ironie.

Karl Schaper war vor allem durch seine überdi­men­sio­nalen, holzge­schnitzten Briefe und die erdachte Korre­spon­denz mit toten und lebenden Persön­lich­keiten aus Kultur, Politik oder Märchen bekannt geworden. Seine künst­le­ri­schen Arbeiten fanden früh inter­na­tio­nale Resonanz. Er stellte bereits 1959 auf der documenta 2 in Kassel und 1960 bei der Triennale von Mailand aus.

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