Das Sommer­fest der Sinne

Die untere Bühne des Gartens war wegen des sehr guten Musikprogramms stets gut gefüllt. Foto: Andreas Greiner-Napp
Die untere Bühne des Gartens war wegen des sehr guten Musikprogramms stets gut gefüllt. Foto: Andreas Greiner-Napp

Unter dem Motto „Sind im Garten…“ lud die Stiftung Braun­schwei­gi­scher Kultur­be­sitz zu einem perfekten Sommer­abend ein. Auch die vierte Auflage des Sommer­festes mit stilvollem Ambiente im Garten des Hauses der Braun­schwei­gi­schen Stiftungen traf vollends den Geschmack der rund 1200 Besucher.

Es ist der bunte Mix aus verschie­denen Musik­rich­tungen, ein stilvoll dekorierter Garten, das gute Essen und die vielen inter­es­santen Gespräche, den der alle zwei Jahre immer Ende August organi­sierte Sommer­abend der Stiftung Braun­schwei­gi­scher Kultur­be­sitz (SBK) zu einer beson­deren Kultver­an­stal­tung werden lässt. Gemeinsam mit Freunden, Bekannten, Partnern aber auch Nachbarn feierte die Stiftung bereits zum vierten Mal ihr Sommer­fest im Garten des Hauses der Braun­schwei­gi­schen Stiftungen am Löwenwall 16. Etwa 1200 Besucher folgten der Einladung der SBK.

Als sich die schmie­de­ei­sernen Pforten am späten Nachmittag öffneten, hatte sich bereits eine große Menschen­traube auf dem Fußweg gebildet. Den musika­li­schen Start­schuss auf der großen Bühne im unteren Garten gab die Gruppe Justfour. Und so mancher Musik­in­ter­es­sierter begann bei den Musik­klängen und dem Gesang der Frontfrau Claudine Finke sich auf den Stein­treppen des steilen Hanges im Takt zu bewegen. Justfour, dessen Bassist der Mitbe­gründer der Gruppe FEE ist, spielte bekannte Cover­ver­sionen wie die der bekannten US-Soul- und Jazzsän­gerin Norah Jones.

„Wir kommen jedes Mal zum Garten­fest der Stiftung“, sagt eine Besucherin, die mit dem Fahrrad gekommen ist, und nennt den Grund gleich hinterher: „Es treten jedes Mal Bands auf, die aus ganz unter­schied­li­chen Musik­rich­tungen kommen und wirklich sehens­wert sind.“ Besonders gefreut hat sie sich auf Melange feat. Christian Horn. Der Solobas­sist des Staats­or­ches­ters Braun­schweig verzau­berte später auch mit der Gruppe Melange mit „Tango Argentino“.

Für die Musikakts verant­wort­lich war die Braun­schweiger Veran­stal­tungs-Agentur Under­cover. Außer Justfour, Christian Horn und Melange heizten den Musikfans im Laufe des lauen Sommer­abends der aus 16 bis 23 Jahre alten Nachwuchs­sän­gern Junge Kammer­chor Braun­schweig, Seldom Sober Company und Back for Good – the ultimate Take that Tribute ein. Seldom Sober Company riss Jung und Alt mit seiner irisch und schot­ti­schen Folk-Music mit, genauso wie die Boygroup Take That-Nachahmer zum Abschluss der Veran­stal­tung gegen 22 Uhr.

Aber auch Thomas Hirche, der Direktor des KULT in Braun­schweig, verzau­berte als Einzel­künstler mit seinen Walk Acts alle Alters­gruppen. So wechselte er im Laufe des Abends häufig die Verklei­dung: Mr. T, die Spieluhr und der Schmet­ter­lings­fänger. Letztere Figur, mit dicker Hornbrille, Tropenhut und Köcher, ging durch die Besucher­reihen und verstrickte die Zuschauer mit seiner etwas trotte­ligen, zerstreuten Art in komische Gespräche.

„Ich freue mich, dass wir heute so ein gutes Wetter haben und wir unseren Besuchern ein solches Programm zusam­men­stellen konnten. Wir sehen uns als Stiftung verpflichtet, für die Menschen des Landes Braun­schweig etwas zu tun“, sagte Dr. Gert Hoffmann, Präsident der Stiftung Braun­schwei­gi­scher Kultur­be­sitz bei der Begrüßung.

Zusammen mit den anderen Mitglie­dern des Stiftungs­rates hatte Dr. Hoffmann anläss­lich einer tradi­tio­nellen Sommer­reise das zum Stiftungs­be­sitz zählenden Gut Hadmers­leben und das Schloss Hessen besucht. Die SBK fördert die Sanierung der früheren Sommer­re­si­denz der braun­schwei­gisch-lünebur­gi­schen Herzöge.

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