Die Welfen und ihr Vermögen

Buchcover Foto: Wallstein Verlag
Buchcover Foto: Wallstein Verlag

Histo­riker Dr. Gerrit Hollatz beleuchtet die Entwick­lung von 1918 bis 1953.

Der Histo­riker Dr. Gerrit Hollatz hält am Mittwoch, 4. März (18 Uhr) im Schloss­mu­seum Braun­schweig einen Vortrag mit dem Titel „Die Welfen und ihr Vermögen“. Der Vortrag beruht auf seinem im Januar vergan­genen Jahres im Wallstein erschienen Buchs und beleuchtet die Entwick­lung des fürst­li­chen Lebens nach der Monarchie von 1918 bis1953.

Gestützt auf das umfang­reiche Hausar­chiv der Welfen hat Hollatz die Geschichte der Welfen und ihres Vermögens über drei Genera­tionen nachge­zeichnet. Von den Jahren der Weimarer Republik, über die NS-Zeit bis hinein in die frühe Bundes­re­pu­blik analy­siert er, wie die Familie mit und von ihrem beträcht­li­chen Vermögen lebte, wie sie es verwal­tete, nutzte und vererbte.

Im November 1918 hatte die Revolu­tion die Monarchie beendet. Der Kaiser und die Fürsten mussten abdanken und sich mit ihren Familien ins Exil begeben. Doch die gestürzten Herrscher­fa­mi­lien zerbra­chen hierüber nicht. Im Gegenteil: Viele von ihnen sind bis zum heutigen Tag äußerst wirkmächtig geblieben. Diese simple wie erklä­rungs­be­dürf­tige Feststel­lung bildet den Ausgangs­punkt des Vortrags von Dr. Hollatz.

Eine Anmeldung unter schlossmuseum@residenzschloss-braunschweig.de oder Tel.: (0531) 470 4876 wird empfohlen. Der Eintritt beträgt 3 Euro.

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