Künst­lerin der LOVE/HATE-Skulptur im Schloss­mu­seum

Skulptur auf dem Braunschweiger Schlossplatz. Foto: Schlossmuseum/Berendsen

Die Künst­lerin will mit ihrem dazu inspi­rieren, allge­gen­wär­tigen Hass in der Welt in Liebe zu verwan­deln.

Die Berliner Künst­lerin Mia Floren­tine Weiss ist am 25. Juli im Schloss­mu­seum Braun­schweig zu Gast. Seit Anfang des Jahres ist ihre weltbe­rühmte Skulptur LOVE/HATE auf dem Schloss­platz ausge­stellt. Präsen­tiert wird die Skulptur im Rahmen der aktuellen Sonder­aus­stel­lung „Liebe! Bezie­hungs­status: kompli­ziert.“. Die Ausstel­lung zu den Liebes­be­zie­hungen der Braun­schweiger Herzöge wird durch moderne Kunst­werke ergänzt. Auch eine kleine Acryl­va­ri­ante der LOVE/HATE Plastik ist zu sehen.

Im Rahmen einer Fotoak­tion können Instagram-Nutzer unter #LoveHa­teBS eigene Fotos der Skulptur hochladen. Als Danke­schön besteht von 10.30 bis 11.30 Uhr die Möglich­keit, sich eine Postkarte von Mia Floren­tine Weiss signieren zu lassen. Vorher gibt es um 10 Uhr einen gemein­samen Fototermin mit Oberbür­ger­meister Thorsten Kornblum, Michael Grisko, Geschäfts­führer der Richard Borek Stiftung, und Museums­lei­terin Helga Berendsen an der Skulptur.

Oft fotogra­fierte Skulptur

LOVE/HATE-Skulptur zählt zu den meist­fo­to­gra­fierten Kunst­werken im öffent­li­chen Raum und wurde bereits an mehr als zwanzig natio­nalen und inter­na­tio­nalen Orten präsen­tiert, unter anderem in Berlin, Washington DC, Chicago und Brüssel.

Nach Braun­schweig kam das Kunstwerk auf Initia­tive und mit der Unter­stüt­zung der Richard Borek Stiftung. Die Skulptur kann von beiden Seiten gelesen werden und zeigt durch ihre besondere Form der Typografie jeweils unter­schied­liche Begriffe: „Love“ und „Hate“. Die Künst­lerin wirbt mit ihrem Werk für Engage­ment und Verän­de­rung und will dazu inspi­rieren den allge­gen­wär­tigen Hass in der Welt in Liebe zu verwan­deln.

Besondere Beachtung erhielt das Kunstwerk während des Europa­wahl­jahres 2019 als sie in verschie­denen europäi­schen Städten aufge­stellt worden war. Die Künst­lerin will mit der erstmals 2015 in Frankfurt gezeigten Stahl­skulptur ein Zeichen gegen Hass, Ausgren­zung und Diskri­mi­nie­rung setzen.

Die gebürtige Würzbur­gerin Mia Floren­tine Weiss lebte nach ihrem Studium des Modejour­na­lismus und der Media­kom­mu­ni­ka­tion in Hamburg einige Jahre in New York. Im Jahr 2007 kehrte sie zurück nach Deutsch­land. Im Anschluss studierte sie zwei Jahre an der Filmschau­spiel­schule Berlin.

Kontakt:
Schloss­mu­seum Braun­schweig
Schloss­platz 1
38100 Braun­schweig

Telefon: 0531/470 4876
E‑Mail: schlossmuseum@residenzschloss-braunschweig.de
Inter­net­seite: www.schlossmuseum-braunschweig

Öffnungs­zeiten: Dienstag, Donnerstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr, Mittwoch 13 – 20 Uhr

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