„Scherben zum Glück“: Katalog erschienen

Der neue Katalog zum Nymphenburger Hochzeitsservice. Foto: Der Löwe
Der neue Katalog zum Nymphenburger Hochzeitsservice. Foto: Der Löwe

Ein bedeu­tendes Hochzeits­ser­vice für zuhause: Beglei­tend zur Ausstel­lung „Scherben zum Glück“ im Museum Schloss Fürsten­berg bietet ein neuer Katalog eine umfas­sende Betrach­tung des Nymphen­burger Hochzeits­ser­vices.

Am 24. Mai 1913 markierte die Hochzeit von Victoria Luise von Preußen und Ernst August III. von Hannover eine dynas­ti­sche Verbin­dung zweier Herrscher­häuser und das Ende einer jahrzehn­te­langen Feind­schaft zwischen den Welfen und den Hohen­zol­lern. Als Zeichen dieser histo­ri­schen Verbin­dung gab das Landes­di­rek­to­rium der Provinz Hannover ein Prunk­ser­vice in Auftrag. Das fast 700 Einzel­teile umfas­sende Hochzeits­ser­vice, gefertigt in der tradi­ti­ons­rei­chen Nymphen­burger Porzel­lan­ma­nu­faktur, ist ein heraus­ra­gendes Beispiel für kunst­hand­werk­liche Perfek­tion und politi­sche Symbolik.

Die Kunst­his­to­ri­kerin Johanna Johnen beschreibt erstmals in diesem reich bebil­derten Katalog dieses außer­ge­wöhn­liche Objekt, unter­zieht es einer kunst- und kultur­his­to­ri­schen Unter­su­chung und ordnet es in seinen Kontext ein. Damit beleuchtet sie die vielschich­tige Geschichte dieses einzig­ar­tigen Porzel­lans und zeigt seine überre­gio­nale Bedeutung auf.

Der Katalog ist sowohl in der Porzel­lan­ma­nu­faktur Fürsten­berg zu erwerben als auch im Schloss­mu­seum Braun­schweig und bei Borek am Dom.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Scherben zum Glück

    Scherben zum Glück

    Die Ausstellung „Scherben des Glücks“ präsentiert vom 21. September bis 27. April nächsten Jahres im Museum Schloss Fürstenberg erstmals in großem Umfang das Tafelservice, das das Landesdirektorium der Provinz Hannover der Kaisertochter Victoria Luise und Herzog Ernst August zum Hochzeitsgeschenk machte. Weiterlesen

  • Das Glück der Bildung

    Das Glück der Bildung

    Folge 3 der Reihe „Schick­sale am einstigen Braun­schweiger Hof“: Anna Amalia prägte Weimar und vergaß Braun­schweig nie. Im Oktober 1739 wurde Anna Amalia als Prinzessin von Braun­schweig-Wolfen­büttel geboren. Ihr Lebens­ziel war eine Verhei­ra­tung, die ihrer Familie nutzte – eine Wahl hatte sie nicht. Es war eine Zeit, in der Ehen „per procu­ra­tionem“ geschlossen werden konnten… Weiterlesen

  • Kunst­Land­schaft 2021 erschienen

    Kunst­Land­schaft 2021 erschienen

    Vor mehr als zehn Jahren erschien der Ausstellungskalender „Braunschweigische KunstLandschaft“ erstmals. Seither gilt er als Kompass für Kunst- und Kulturinteressierte im Braunschweigischen Land. Weiterlesen