Startseite Autor Beiträge von Katharina Lohse

Katharina Lohse

Die Pianistin Nicole Rudi aus Wolfsburg und die Mezzosopranistin Nora Maria Eckhardt aus Braunschweig geben vor Eckhardts Elternhaus in Kanzlerfeld ein Konzert. Organisiert wurde es vom Verein Kinderklassik in der Reihe „Digitalflügel auf Reisen“. Foto: Katharina Lohse

Der Braunschweiger Verein Kinderklassik ermöglicht jungen Musikern aus der Region auch in Corona-Zeiten Auftritte – und damit Einnahmen. Ja, etwas schwer durchzukommen war es durchaus. Ein Junge wartete unentschlossen...

Sie engagieren sich im studentischen Vereins Enactus (von links): Timon Schulze Buschhoff, Paul Wilms, Deborah Pfaff, Anna-Lena Henke, Malte Roßmann. Foto: Katharina Lohse

Der studentische Verein Enactus engagiert sich sozial. In einem Projekt entstehen Federmäppchen aus Fahrradschläuchen und Reißverschlüssen.

Hans-Herbert Jagla, Vostandsvorsitzender der Bürgerstiftung Braunschweig, und Vorstandsmitglied Andrea Reinhart freuen sich über die Auszeichnung der Stiftenden. Foto: Katharina Lohse

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen ehrt 30.000 in Bürgerstiftungen Engagierte, darunter auch die 600 Stifter aus Braunschweig.

Cover der Broschüre "Der Hagenmarkt in Braunschweig - Zur Geschichte eines Stadtplatzes". Foto: privat

Hagenmarkt-Broschüre kostenlos erhältlich

Über die zukünftige Gestaltung des Hagenmarkts wird in der Stadt seit der Zerstörung durch Sturmtief „Xavier“ im Oktober 2017 kontrovers diskutiert. Einen wichtigen Beitrag zur Versachlichung liefert dazu die vom Hägener Forum herausgegebene und von der Richard Borek Stiftung geförderte Broschüre „Der Hagenmarkt in Braunschweig – Zur Geschichte eines Stadtplatzes“ von Elmar Arnhold. Sie ist kostenlos im Ladengeschäft „Borek am Dom“ erhältlich.

Arnhold, Bauhistoriker und Stadtteilheimatpfleger Innenstadt, hat mit der Arbeitsgemeinschaft gebautes Erbe die historische Entwicklung des Hagenmarkts seit dem 13. Jahrhundert nachfgezeichnet. Er fordert zu historischer Sensibilität auf. Die Atmosphäre des Hagenmarkts gleiche gegenwärtig der einer stark frequentierten Verkehrsdrehscheibe und werde den beiden Baudenkmalen Katharinenkirche und Heinrichsbrunnen nicht gerecht. Es sei wünschenswert, die absolute Dominanz des Verkehrs zugunsten einer besseren Aufenthaltsqualität zu verringern, positioniert sich Arnhold in der Broschüre.

Titelseite des Magazins „Codename Skate - Erinnerungen an den Bombenkrieg über der Region“. Foto: Julia-Janine Schwark

Erinnerungen an die Bombennacht

Mehr als 2.000 Mal wurde in Braunschweig während des Zweiten Weltkrieges Fliegeralarm ausgelöst. In den letzten Kriegsjahren verging kaum ein Tag ohne Sirenengeheul, Flakfeuer oder Dröhnen der Flugzeuge. Am 14. Oktober 1944 bombardierten die Alliierten unter dem Codenamen „Skate“ Braunschweig massiv und verwandelten die Stadt in ein Feuerinferno. Mehr als 90 Prozent der mittelalterlichen Stadt mit ihren herrlichen Fachwerkbauten wurden zerstört.

Von der Nacht, in der die Stadt ihr Gesicht verlor, bangen Stunden im Luftschutzkeller und Helden, die Leben oder Kulturschätze retteten, berichten die Geschichten im neuen Magazin „Codename Skate – Erinnerungen an den Bombenkrieg über der Region“. Herausgeber ist die Funke Medien Niedersachsen GmbH. Das Magazin kostet 9.80 Euro und ist im Zeitschriftenhandel erhältlich.

Das Magazin basiert im Wesentlichen auf dem 2004 erschienen „Braunschweiger Zeitung Spezial“ mit dem Titel die „Bomben-Nacht – Der Luftkrieg vor 60 Jahren“. Die Lokalredaktionen hatten aus Braunschweig, Wolfsburg, Wolfenbüttel, Gifhorn, Helmstedt, Peine und Salzgitter Zeitzeugen aufgerufen, ihre Erinnerungen einzuschicken. Angereichert wurde das neue Magazin vor allem mit zahlreichen historischen Fotos.