Biegel über Elise von Gleichen

Elise von Gleichen. Foto: Archiv Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte

Im Rahmen der Veran­stal­tungs­reihe „Kollo­quium Regio­nal­ge­schichte“ lädt Gerd Biegel zu seinem Vortrag „Elise von Gleichen – Leben einer Braun­schwei­gerin zwischen Republik­flicht, Revolu­tion und Pauls­kir­chen­par­la­ment“ ein. Er findet am 8. Februar um 19 Uhr in den Räumen des Instituts für Braun­schwei­gi­sche Regio­nal­ge­schichte und Geschichts­ver­mitt­lung am Fallers­leber-Tor-Wall 23 statt. Der Eintritt ist frei.

In dem Vortrag beschäf­tigt sich Gerd Biegel mit der weitge­hend verges­senen Schrift­stel­lerin, politi­schen Korre­spon­dentin und Überset­zerin aus Braun­schweig (1825–1906). Sie führte ein bewegtes Leben im Umfeld der revolu­tio­nären 1848er Jahre. Sie stammte aus einer altein­ge­ses­senen Braun­schweiger Familie. Im Roman „,Fata Morgana” verar­bei­tete sie ihre Erfah­rungen aus dem Kampf für die Demokratie. Neben Reise­be­schrei­bungen, Novellen und Erzäh­lungen fertigte sie auch zahlreiche Überset­zungen an, darunter George Sands „Geschichte meines Lebens” in zwölf Bänden und Iwan Turgenews „Väter und Söhne”.

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