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Gerd Biegel

Das Kolonialdenkmal an der Jasperallee. Tafeln informieren über die Hintergründe. Foto: Der Löwe

Gespräch mit Prof. Gerd Biegel über Sinn und Zweck von Denkmälern in der heutigen Zeit unter dem Gesichtspunkt von „Black Lives Matter“.

Militärfahrzeuge der US-Armee auf dem Burgplatz am 12. Juni 1945. Am Veltheimschen Haus hängt die britische Flagge. Foto: Stadtarchiv Braunschweig, H XVI H I (1945)

Vor 75 Jahren endete in Braunschweig der Zweite Weltkrieg: Kapitulation im Polizeibunker an der Münzstraße.

Darstellung von Richenza im Kaidserdom Königslutter. Foto: SBK/Andreas Greiner Napp

Wanderausstellung „frauenORTE Niedersachsen – über 1000 Jahre Frauengeschichte“ kommt vom 1. bis zum 28. Februar in den Kaiserdom nach Königslutter.

Gerd Biegel (rechts) wurde als Präsident wiedergewählt und für 25 Jahre ehrenamtlichen Vorsitz der Internationalen Raabe-Gesellschaft von Madleen Podewski und Andreas Blödorn geehrt. Foto: Internationale Raabe-Gesellschaft

Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2019 wird am 3. November an Norbert Scheuer für seinen Roman „Winterbienen“ verliehen.

Das Gauß-Denkmal. Archivfoto: Peter Sierigk

Der Internationaler Kreis der Carl Friedrich Gauß Freunde nähert sich am 242. Geburtstag in einer neuen Veröffentlichung „Johanna und C.F. Gauß – Begegnungen der besonderen Art“ den Gefühlen und Ängsten des großen Mathematikers und Braunschweigers.

Die Delegation des Arbeiter- und Soldatenrats mit August Merges (3.v.l.) nahm die Abdankung des Herzogs entgegen. Foto: IBR

Das Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte und das Stadtarchiv Braunschweig veranstalten am 21. und 22. September ein regionalgeschichtliches Symposium zur Zeit der November-Revolution in Braunschweig. Am 8...

Diorama stellt die Schlacht gegen Napoleon nach. Foto: Museum Hassenhausen

Gedenkstätte, die an den Tod des Braunschweigischen Herzogs Carl Wilhelm Ferdinand bei der Schlacht gegen Napoleon erinnert, wird saniert. Das Museum Hassenhausen erinnert an die berühmte Doppelschlacht bei Jena und A...

Szenenfoto mit (von links) Hans Stallmach, Kathrin Reinhardt, Ronald Schober. Foto: Klaus G. Kohn

Das Theater Zeitraum widmet dem von den Nationalsozialisten verfolgten früheren SPD-Abgeordneten im Braunschweigischen Landtag und Leiter des Naturhistorischen Museums eine dokumentarische Aufführung. Der Ort macht di...

Der Remer-Prozess in Braunschweig sorgte für Aufsehen (links). Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (rechts). Fotos: IBR

Institut Braunschweigische Regionalgeschichte bietet Führungen durch die Ausstellung über den legendären Generalstaatsanwalt, der im Remer-Prozess die Männer und Frauen des 20. Juli 1944  als Widerstandskämpfer gegen das...

Daniel Kehlmann. Foto: Beowulf Sheehan

Daniel Kehlmann im Lessingtheater

In Corona-Zeiten ist alles anders, auch Lesungen. Am Donnerstag, 19. November, ist Autor Daniel Kehlmann im Lessingtheater in Wolfenbüttel zu Gast. Er liest aus Tyll/Corona-Dialoge. Publikum wird nicht dort sein können. Die Lesung wird von 19.30 Uhr an deswegen als Livestream übertragen. „Der Norden liest“ ist bereits seit 2006 eine Reihe vom „Kulturjournal“ im NDR Fernsehen und von NDR Kultur. Der Zugang zum Livestream ist unter www.ndr.de/dernordenliest möglich. Die Lesung ist anschließend 90 Tage in der Mediathek abrufbar.

Daniel Kehlmann zählt zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftstellern der Gegenwart. „Die Vermessung der Welt“, seine fiktive Doppelbiografie des Mathematikers Carl Friedrich Gauß und des Naturforschers Alexander von Humboldt, wurde zum Bestseller, sein Roman „Tyll“ erreicht Millionenauflagen. Doch Kehlmann ist nicht nur Romanautor, sondern auch ein kritischer Geist, der sich gerne mit dem Kulturbetrieb und vor allem mit gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzt. Auch die aktuelle Krise hat er literarisch verarbeitet – seine „Corona-Dialoge“ sind grotesk-irritierende Szenen aus dem „Lockdown“, geschrieben mit einem Blick in eine Welt auf Distanz und ihre Probleme mit der Pandemie. Auch sein Welterfolg „Tyll“ spielt in einer aus den Fugen geratenen Welt, zwischen immerwährendem Krieg und der seinerzeit unbesiegbaren Pest im frühen 17. Jahrhundert.

Die Veranstaltung findet unter der der Schirmherrschaft der Stiftung Lesen und in Kooperation mit dem Lessingtheater, der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel und dem Bibliotheksverband Niedersachsen statt.