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Braunschweigische Stiftung

Der Garten des Hauses der Braunschweigischen Stiftungen war gut besucht. Foto: HdBS / Marek Kruszewski

Das Haus der Braunschweigischen Stiftungen am Löwenwall hat seinem Sinn und Zweck als Zentrum des bürgerschaftlichen Engagements im Braunschweigischen Land erneut alle Ehre gemacht. Der jährliche Sommerabend im Garten der Gerloffschen Villa war sehr gut besucht und bot beste Möglichkeiten zum Netzwerken in schönster Atmosphäre.

Die Stadtfinder in Wolfenbüttel. Foto: Braunschweigische Stiftung

In ihrem dreizehnten Jahresbericht gibt die Braunschweigische Stiftung interessante Einblicke in die eigene Arbeit und zeigt beispielhaft 15 ihrer Projekte, stellt eine ihrer Treuhandstiftungen vor und veröffentlicht die...

Foto: Haus der Braunschweigischen Stiftungen.

„Sag mir, wo die Frauen sind“

Während das Thema „Weibliche Führungskräfte“ in Politik und Wirtschaft weit oben auf der Agenda steht, wird es im gemeinnützigen Sektor bisher wenig behandelt. „Nur 3 von 35 der größten deutschen Stiftungen werden von Frauen geleitet“, sagt Felix Oldenburg (Generalsekretär Bundesverband Deutscher Stiftungen).

Eine Podiumsrunde wird sich dem Thema unter der Überschrift „Sag mir, wo die Frauen sind“ am 24. Oktober (17 Uhr) annähern. Moderiert wird die Diskussion im Haus der Braunschweigischen Stiftungen von Miriam Herzberg (Leitung der Unternehmenskommunikation und Pressesprecherin der Stiftung Neuerkerode).

Das Podium ist besetzt mit herausragenden Akteurinnen des Stiftungssektors: Manja Puschnerus, Vorstandsmitglied der Curt Mast Jägermeister Stiftung, Christiane Redecke, Vorstandsvorsitzende der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung, und Anke Pätsch, Mitglied der Geschäftsleitung vom Bundesverband Deutscher Stiftungen.

Situation in der Ausstellung. Foto: Die Braunschweigische Stiftung

Zeugen, Komplizen und Akteuren

In der eigens für Braunschweig entstandenen Ausstellung „Andere“ setzen sich der Klangkünstler Alberto Bernal und der Theatermacher Christian Weiß (krügerXweiss) klanglich mit dem Anderen auseinander. Beide Künstler lernten sich 2010 bei einem Stipendiatenprogramm der Venedig Biennale in Belgrad kennen. Ihr Interesse für das Akustische führte in der Vergangenheit bereits zu mehreren gemeinsamen Projekten, vorrangig in Theaterperformances. Diesmal verlassen sie den Theaterraum um in Einzel- und gemeinsamen Arbeiten, die Villa von Amsberg am Friedrich-Wilhelm-Platz zu bespielen. In der Ausstellung können die Besucher mit allen Sinnen in den Klang eintauchen, sie werden zu Zeugen, Komplizen und Akteuren.

Die Ausstellung ist bis zum 31. Oktober zu sehen. Der Eintritt ist kostenlos. Öffnungszeiten sind samstags und sonntags von 12 bis 18 Uhr, mittwochs und donnerstags von 15 bis 20 Uhr sowie freitags von 15 bis 22 Uhr.