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Braunschweigische Stiftung

Der Garten des Hauses der Braunschweigischen Stiftungen war gut besucht. Foto: HdBS / Marek Kruszewski

Das Haus der Braunschweigischen Stiftungen am Löwenwall hat seinem Sinn und Zweck als Zentrum des bürgerschaftlichen Engagements im Braunschweigischen Land erneut alle Ehre gemacht. Der jährliche Sommerabend im Garten der Gerloffschen Villa war sehr gut besucht und bot beste Möglichkeiten zum Netzwerken in schönster Atmosphäre.

Die Stadtfinder in Wolfenbüttel. Foto: Braunschweigische Stiftung

In ihrem dreizehnten Jahresbericht gibt die Braunschweigische Stiftung interessante Einblicke in die eigene Arbeit und zeigt beispielhaft 15 ihrer Projekte, stellt eine ihrer Treuhandstiftungen vor und veröffentlicht die...

Plastik der Künstlerin Else Fraenkel aus der Sammlung der „Gesellschaft der Freunde junger Kunst“ ist derzeit als Leihgabe des Herzog Anton Ulrich-Museums im Schlossmuseum Braunschweig zu sehen. Foto: Schlossmuseum/M. Küstner

Kombiführung „Kunst hautnah“

Das Schlossmuseum Braunschweig und das Herzog Anton Ulrich-Museum laden am Freitag, 24. Januar 2020 um 16 Uhr, zu einer Kombiführung mit dem Titel „Kunst hautnah“. Die Führung beginnt im Schlossmuseum Braunschweig. Treffpunkt ist zunächst das Schlossmuseum mit der Führung durch die Sonderausstellung „Gesellschaft der Freunde junger Kunst“. Danach geht es ins Herzog Anton Ulrich-Museum zum Besuch des Kupferstichkabinetts. Die Teilnahme an der Kombiführung beträgt 11 Euro pro Person.

Bei der Kurzführung durch die Ausstellung „Gesellschaft der Freunde junger Kunst“ im Schlossmuseum geht es um die zentrale Institution zur Vermittlung avantgardistischer Kunstströmungen im Braunschweig der 1920er Jahre. Gezeigt werden Originale aus der bedeutenden Sammlung der braunschweigischen Künstlervereinigung, die von 1925 bis 1933 mehr als 40 Ausstellungen im ehemaligen Braunschweiger Residenzschlosses realisierte. Ein Abstecher ins Kupferstichkabinett des Herzog Anton Ulrich-Museums bringt den Besuchern im Anschluss weitere Originale aus der Sammlung der Gesellschaft nahe.

In dem Bestreben einmal eine ständige Galerie in Braunschweig zu eröffnen, trug die Gesellschaft um Gründer und „Kopf“ Otto Ralfs einen wertvollen Bestand an Kunstwerken zusammen. Als sich die Gesellschaft 1933 vor dem Hintergrund der nationalsozialistischen Kunstpolitik auflöste, schenkte sie dem Herzog Anton Ulrich-Museum die Sammlung, in der Hoffnung sie so zu bewahren. Bereits im Jahr 1937 wurden jedoch 14 Werke als „entartete Kunst“ beschlagnahmt. Heute finden sich noch einige Arbeiten auf Papier sowie eine Plastik von Else Fraenkel, die derzeit im Schlossmuseum zu sehen ist, in der Sammlung des Herzog Anton Ulrich-Museums.