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DDR

Blick in die Dauerausstellung. Foto: Zonengrenz-Museum

Braunschweigische Museen, Folge 15: Das Zonengrenz-Museum in Helmstedt dokumentiert die Entwicklung der deutschen Teilung anhand von Originalobjekten, Fotografien, Modellen und lebensgroßen Inszenierungen.

Oberbürgermeister Ulrich Markurth begrüßte zur Diskussionsveranstaltung. Foto: Knut Bussian

Städtische Veranstaltung anlässlich des 30. Jahrestags der Wiedervereinigung zieht überwiegend positiv Bilanz.

Hatte die Stasi bei dem mysteriösen Unfall von Lutz Eigendorf die Finger im Spiel? Der 1979 aus der DDR geflüchtete Eintracht-Fußballer verunglückte am späten Abend des 5. März 1983 auf der Forststraße in Querum und prallte gegen einen Baum. Er erlag zwei Tage später seinen schweren Kopfverletzungen. Eigendorf war DDR-Nationalspieler und spielte zuvor für den Stasi-Klub BFC Dynamo. Bis heute hält sich wegen vieler Ungereimtheiten die Mord-Theorie. Bewiesen werden konnte sie allerdings nicht. Foto: Helmut Wesemann / Stadtarchiv

Bespitzelung, Überwachung und Einsatz von IMs – nur eine Angelegenheit zwischen Berlin und Bonn? Eine neue Publikation untersucht, inwieweit das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) die Städtepartnerschaft zwischen Mag...

Vorträge zu Schacht Konrad

Die AG Industriekultur der Braunschweigischen Landschaft widmet sich am 13. Juli in zwei Vorträgen im KufA-Haus in Braunschweig (Westbahnhof 13) der Asse. Den Auftakt bildet „Über den Zaun geblickt - Die Asse im Visier der Stasi“ mit Dr. Rainer Gellermann von 18 bis 19.15 Uhr. Es folgt „Schacht Konrad - vom Erzbergwerk zum Endlager“ mit Christian Islinger und Michael Lohse von 19.30 bis 20.45 Uhr und anschließender Diskussion. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Vorträge werden auch auf dem YouTube-Kanal ,,Industriekulturlandschaft“ gestreamt.

Die Geschichte der Schachtanlage Asse ll hat viele Facetten. Eine gibt dem Vortrag von Dr. Gellermann den Titel „Über den Zaun geblickt - Die Asse im Visier der Stasi“. Weitere Themen sind der ursprüngliche Salzabbau, der Übergang zum Forschungsbergwerk und der heutige Widerstand gegen das Atomendlager Schacht Konrad.

Der folgende Vortrag erklärt das Verfahren und die Fragestellungen, denen im Rahmen der Genehmigung als Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle nachgegangen wurde. In einem zweiten Teil betrachtet der Vortrag den Umbau eines Erzbergwerks zu einem Endlager nach der Genehmigung im Jahr 2002. Dabei geht es unter anderem um die unterschiedlichen technischen Anforderungen, die einen umfassenden Umbau der Grube bis 2027 notwendig machen.