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Ines Geipel

Ines Geipel: „Die Einheit war ein riesiger Glücksfall. Es geht nicht, dass wir sie verspielen.“ Foto: Amac Garbe

Ein Gespräch mit Lessing-Preisträgerin Ines Geipel über verdrängte Erfahrungen, den Osten und die AfD.

Ines Geipel erhielt den Lessing Preis für Kritik. Rechts Laudatorin Insa Wilke. Foto: Lessing-Akademie

Lessing-Akademie in Wolfenbüttel würdigt die literarischen Leistungen der ehemaligen DDR-Spitzensportlerin als Kritikerin von SED-Diktatur, Staatsdoping und Unterdrückung.

Ines Geipel stellt auf der Leipziger Buchmesse 2019 ihr Buch „Umkämpfte Zone. Mein Bruder, der Osten und der Hass“ (Kiepenheuer & Witsch) vor. Foto: Wikipedia/Amrei-Marie

Die Autorin und frühere DDR-Weltklasse-Sprinterin kritisiert in ihren Romanen, Essays und literarischen Sachbüchern das Mitmachen und das Verdrängen.

Einrichtung der Hornburger Synagoge. Foto BLM/ Uwe Brodmann

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar führt Dr. Heike Pöppelmann, Direktorin des Braunschweigischen Landesmuseums, durch die Ausstellung „Ein Teil von uns. Deutsch-jüdische Geschichten aus Niedersachen“ im Museum Hinter Aegidien. Die beiden Sonderführungen finden am 27. Januar (17 bis 18 Uhr) und am 1. Februar (18.30 bis 19.30 Uhr) statt. Der Jahrestag bezieht sich auf die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch Truppen der Roten Armee am 27. Januar 1945.

Die Ausstellung will deutsch-jüdische Geschichte nicht nur aus der Perspektive des Gegeneinanders von Ab- und Ausgrenzung erzählen, sondern auch die Errungenschaften des Miteinanders in den Fokus nehmen.

Der Holocaust-Gedenktag soll nicht nur dem Andenken der Opfer des NS-Regimes gewidmet sein, sondern auch als Mahnung vor aktuellen Tendenzen des Antisemitismus und der Fremdenfeindlichkeit dienen. Welche Rolle das Wachhalten der Erinnerung an die Shoa im Museum spielt und wie mit dem Thema in der heutigen Ausstellungspraxis umgegangen wird, wird im Rahmen der Sonderführungen durch die jüngst auch mit Unterstützung der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz neu gestaltete Dauerausstellung thematisiert.

Eintritt: Erwachsene 4 Euro, ermäßigt 3 Euro, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre 2 Euro, zzgl. 2 Euro Führungsgebühr.

Buchung:  buchung.blm@3landesmuseen.de oder unter 0531-1225 2424

Mehr unter: www.der-loewe.info/juedische-geschichte-anerkannt-und-gewuerdigt