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Bettina Stenftenagel

Noch bis zum 19. Dezember kann das Offene Atelier besucht werden. Foto: Bettina Stenftenagel

Die Künstler des Vereins „Künstler im Peiner Land“ kommen in die Stadt: „Offene Ateliers Peine“ Corona-bedingt anders als sonst.

Hubertus Heil durchschnitt zusammen mit Dr. Klaus Merker, Präsident der Niedersächsischen Landesforsten, das grüne Band zur Wiedereröffnung des Walderlebnispfads im Zweidorfer Holz. Foto: Bettina Stenftenagel

Der Walderlebnispfad im Zweidorfer Holz ist für 55.000 Euro erneuert worden. Wiedereröffnet wurde er von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. Ein Baum-Xylofon, ein Teich zum Keschern, Pfähle zum Umklettern, ein Baumtelefon – der Walderlebnispfad hat mehrere neue Stationen bekommen.

Berichtet am 17. Juni in St. Katharinen von seiner Arbeit: Pfarrer Christian Dietrich. Foto: St. Katharinen

Der Seelsorger für Diktaturopfer

Von 1954 bis 1990 wurde der 17. Juni jährlich als „Tag der Deutschen Einheit“ begangen. Aus einem aktuellen Anlass wird am kommenden Donnerstag um 18 Uhr dieser Gedenktag zum Thema in St. Katharinen (Hagenmarkt) gemacht. In diesem Jahr wird zum 17. Juni die Behörde des „Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen“ aufgelöst und der „Bundesbeauftrage für die Opfer der SED-Diktatur“ beginnt seine Arbeit.

Die Katharinengemeinde hat Pfarrer Christian Dietrich aus Klettbach eingeladen, um bei „Musik und Talk am Tisch des Herrn“ aus seiner Arbeit in der „Projektstelle Seelsorge Diktaturopfer“ der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands zu berichten. Dietrich, dem aus politischen Gründen das Abitur verwehrt blieb, beteiligte sich einst als Naumburger Theologiestudent an Aktionen des kirchlichen Widerstandes der Jungen Gemeinde und der Studentengemeinde dort. Er wurde Vertreter der Bürgerrechtsbewegung in der DDR und von 2013 bis 2018 Landesbeauftragter des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Ihm liegt daran, mit Besonnenheit und Gottvertrauen Menschen in der persönlichen Aufarbeitung ihrer eigenen Lebensgeschichte dieser Zeit zu begleiten. Er ist Geschäftsführer des Anerkennungsausschusses, den die Kirche in Mitteldeutschland für Opfer kirchlichen Handelns während der SED-Diktatur eingesetzt hat. Die musikalische Gestaltung dieses experimentellen Gottesdienstes haben die „Voicesistas“. Der Eintritt ist frei. Ein bewährtes Hygienekonzept ist in Geltung.