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Hubert Schlebusch

Der Braunschweiger Burglöwe kehrt im März 1946 zurück an seinen angestammten Platz. Foto: IBR

75 Jahre Kriegsende, Folge 5: Durch Plünderung und Zerstörung waren bei den ausgelagerten Braunschweigischen Sammlungsbeständen unersetzliche Verluste eingetreten.

Blick durch Trümmer auf die kriegsbeschädigte Andreaskirche. Foto: Archiv Eckhard Schimpf.

75 Jahre Kriegsende, Folge 3: Schon in den frühen Morgenstunden stehen Frauen und Kinder und alte Leute blass und dürftig gekleidet stundenlang und oft vergeblich vor den Läden.

Prof. Gerhard von Frankenberg (am Rednerpult) während der letzten Sitzung des Braunschweigischen Landtags. Foto: Universitätsbibliothek Braunschweig

75 Jahre Kriegsende, Folge 2: Schnell traten Befehl und Gehorsamsanspruch der Besatzungsmacht gegenüber den gemeinsamen getragenen liberal-demokratischen Wertvorstellungen zurück.

Der zerstörte Steinweg mit Staatstheater. Foto: Stadtarchiv

75 Jahre Kriegsende, Folge 1: Die Nationalsozialisten hinterließen unermessliche Verluste, Zerstörungen, menschliches Elend und einen moralischen Trümmerhaufen.

Der Mitglieder des letzten Braunschweigischen Landtags im Sitzungssaal der damaligen Kant-Hochschule. Foto: Universitätsbibliothek Braunschweig

Die von der britischen Militärregierung ausgewählten Mitglieder des Landesrates mussten einen Good anti-Nazi record“ aufweisen. Am 12. April 1945 befreite die 30. US-Infanteriedivision der 9. US-Armee die Stadt Brauns...

Schlange vor dem Universum. Nicht alle erhielten eine Eintrittskarte. Foto: Margot Michaelis

Schaper-Homage läuft noch viermal

Der Film „Eisenbahn nach Japan" über den Künstler Karl Schaper (1920 – 2008) wird nach zwei ausverkauften Vorführungen noch vier weitere Mal im Kino „Universum“ gezeigt. Die Termine sind der 15. Oktober (15 Uhr), der 18. Oktober (11 und 13 Uhr) sowie am 21. Oktober (20.45 Uhr).

Der Film von Manfred Bannenberg ist eine Entdeckungsreise in die Welt des Künstlers aus Apelnstedt im Landkreis Wolfenbüttel. Im Zentrum des Films steht das bis heute unverändert gebliebene Atelier des Künstlers in Apelnstedt. Darin erinnern sich Zeitzeugen an ihn, an seine engagierte und gesellschaftskritische Kunst, an seinen Witz und an seine Ironie.

Karl Schaper war vor allem durch seine überdimensionalen, holzgeschnitzten Briefe und die erdachte Korrespondenz mit toten und lebenden Persönlichkeiten aus Kultur, Politik oder Märchen bekannt geworden. Seine künstlerischen Arbeiten fanden früh internationale Resonanz. Er stellte bereits 1959 auf der documenta 2 in Kassel und 1960 bei der Triennale von Mailand aus.