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Henning Steinführer

Szene aus dem Fußballspiel Eintracht Braunschweig gegen Hannover 96 (1:0) auf dem Sportplatz an der Helmstedter Straße, 20. April 1919. Foto: Stadtarchiv Braunschweig, G XI 58: 1

Das Stadtarchiv Braunschweig beteiligt sich an diesem Sonnabend (7. März) am bundesweiten Tag der Archive.

Die Delegation des Arbeiter- und Soldatenrats mit August Merges (3.v.l.) nahm die Abdankung des Herzogs entgegen. Foto: IBR

Das Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte und das Stadtarchiv Braunschweig veranstalten am 21. und 22. September ein regionalgeschichtliches Symposium zur Zeit der November-Revolution in Braunschweig. Am 8...

Dr. Henning Steinführer (2.v.l.), Leiter des Stadtarchivs, führte Schulleiter Manfred Wildhage, Oberbürgermeister Ulrich Markurth, Schulamtsleiter Thomas Schebesta und Pfarrer Friedhelm Meiners (v.l.) durch die historische MK-Ausstellung im Altstadtrathaus. Foto: Peter Sierigk

Das Stadtarchiv Braunschweig zeigt im Altstadtrathaus noch bis zum 22. April eine Kabinettausstellung zum 600-jährigen Gründungsjubiläum des Gymnasiums Martino-Katharineum. Das Stadtarchiv Braunschweig bewahrt in den ...

Der Eulenspiegelbrunnen heute. Foto: Stadtarchiv

Autor Dr. Henning Steinführer und die Richard Borek Stiftung widmen dem Kunstwerk ein 60-seitiges Buch mit vielen historischen Fotos. Unter Braunschweigs Sehenswürdigkeiten steht der Eulenspiegelbrunnen ein wenig im ...

Neustadtrathaus, vor 1773 (Stadtarchiv Braunschweig)

Der „Deutsche historische Städteatlas" zeigt die Entwicklung der Stadt. Eingebettet in ein gesamteuropäisches Projekt historischer Städteatlanten ist die Atlasmappe Braunschweig des "Deutschen Historischen Städteatlas...

Festivalleiter Vlady Bystrov.

Drei Tage Neuer Musik

Natura Renovatur - unter diesem Motto finden die diesjährigen „Drei Tage Neuer Musik Braunschweig“ vom 9. bis 11. Oktober in der Dornse des Altstadtrathauses statt. Der 1905 in La Spezia geborene und 1988 gestorbene Italiener Giacinto Scelsi war wegweisend für die Neue Musik im 20. und 21. Jahrhundert.

Auf dem Programm des Festivals steht auch die Uraufführung eines Auftragswerks für Ensemble, Live-Elektronik und Saxophon. An allen drei Tagen wirken sechs ausgezeichnete Scelsi-Interpreten mit. Die französische Kontrabassistin Joëlle Léandre ist der Hauptgast. Sie spielt zum Auftakt bei allen Festival-Konzerten Scelsis Solostücke für Kontrabass. Joëlle Léandre gilt als eine der dominierenden Figuren der neuen europäische Musik.

Nicht nur Werke des Komponisten-Sonderlings Scelsi sind Bestandteil des ersten Abends (9. Oktober, 19.30 Uhr) der Konzertreihe, sondern auch Stücke, die mit Scelsis Werk in Zusammenhang stehen, wie etwa „Tre Pezzi for Scelsi“ für Kammerensemble, Live-Elektronik und Altsaxophon des Künstlerischen Leiters des Festivals Vlady Bystrov. In „Tre Pezzi for Scelsi“ aus dem Jahr 2020, gespielt vom Klangwerkstatt Braunschweig, heben sich solistische Melodiefragmente des Saxophons aus einem dichten Gewebe an irisierenden Orchesterklängen heraus. Konzentration und Reduktion bestimmen auch hier die das musikalische Geschehen.

Musiker des zweiten Abends (10. Oktober, 19.30 Uhr)sind unterschiedlicher Herkunft, können aber eine gemeinsame Klanggestik teilen oder zwei verschiedene Klangideen vereinigen: Homogenität und Heterogenität, Realität und Illusion sowie Identität und Incognito sind die Themen von dem Improvisationskonzert basiert auf den Reminescenzen von und über Scelsi zusammen mit zwei weiteren Improvisatoren, dem Pianisten Simon Nabatov und Saxofonisten Vlady Bystrov.

Beim dritten Festival-Abschnitt (11. Oktober, 11 Uhr) erzählt Joëlle Léandre über ihre Begegnungen mit dem Giacinto Scelsi und präsentiert einige Solo-Stücke für Kontrabass die Komponist ihr persönlich gewidmet hat.