Startseite Autor Beiträge von Henning Noske

Henning Noske

Ines Geipel: „Die Einheit war ein riesiger Glücksfall. Es geht nicht, dass wir sie verspielen.“ Foto: Amac Garbe

Ein Gespräch mit Lessing-Preisträgerin Ines Geipel über verdrängte Erfahrungen, den Osten und die AfD.

Zugmarschall Gerhard Baller (links) und Wagenbauer Torsten Koch blicken auf den Mini-Schoduvel. Foto: Bernward Comes

Der traditionelle Rosenmontagsumzug fällt in diesem Jahr angesichts der Corona-Pandemie aus. Doch für eine digitale Alternative haben die Braunschweiger Karnevalisten bereits gesorgt ... 

Jörg Benecke öffnet für uns seine Tresore in Salzdahlum im Landkreis Wolfenbüttel. Foto: Henning Noske

Bei Jörg Benecke werden historische Aktien und Wertpapiere versteigert. Das ist auch ein Stück Wirtschaftsgeschichte.

Engagiert für das Projekt „Löwenschlau“: Andrea Naumann, Erika Borek und Ursula Hellert. Foto: Henning Noske

Richard-Borek-Stiftung und New-Yorker-Stiftung Friedrich Knapp fördern das Projekt „Löwenschlau“. Es bringt Diagnostik und Therapie bei Leseschwäche von Klasse 1 an in die Grundschule.

Großer Büttenabend der Braunschweiger Karnevalgesellschaft in der Stadthalle 2019. Foto: Peter Sierigk

Die Karnevalsaison nähert sich ihren Höhepunkten. Das diesjährige Motto lautet: „Braunschweig – weltoffen und international, so ist auch unser Karneval“.

Immer ein Magnet für die Region: Klosterkirche Riddagshausen, hier beim Ökumenischen Pilgertag 2017. Foto: Henning Noske

Förderverein Naturschutz und Bürgerschaft zieht Bilanz und erhebt Forderungen. Die Landeskirche soll die Pfarrstelle sichern.

Szene aus „Der Golem, wie er in die Welt kam“. Foto: Filmmuseum München

Filmfest startet mit symphonischer Uraufführung

Mit der symphonischen Uraufführung des expressionistischen Klassikers „Der Golem, wie er in die Welt kam“ beginnt am 1. November (19.30 Uhr) das 35. Braunschweig International Film Festival im Großen Haus des Staatstheaters. In Zusammenarbeit des Staatsorchesters mit dem Filmmuseum München wird zum ersten Mal seit mehr als 90 Jahren Hans Landsbergers Premierenmusik in großer symphonischer Orchesterbesetzung unter der Musikalischen Leitung von Burkhard Götze aufgeführt.

Der 90 Minuten dauernde Stummfilm stammt aus dem Jahr 1920. Regie führte Paul Wegener, das Buch stammte von Paul Wegener und Henrik Galeen. Die Kamera führte Karl Freund. Schauspieler waren Paul Wegener, Albert Steinrück, Lyda Salmonova, Ernst Deutsch, Lothar Müthel, Otto Gebühr, Hans Sturm, Dore Paetzold, Max Kronert, Greta Schröder und Loni Nest.

Mit magischen Kräften

Schauplatz der Handlung ist das Prager Ghetto im 16. Jahrhundert. Dort erschafft Rabbi Löw zum Schutz seiner Gemeinschaft eine mächtige Lehmfigur, den Golem. Mittels magischer Kräfte haucht er dem Golem Leben ein. Doch als Löws Assistent diesen künstlichen Menschen für eigene Zwecke missbrauchen will, läuft der Golem Amok und setzt die Stadt in Flammen. Wer kann den Golem stoppen?

Karten für das Eröffnungskonzert gibt es an der Theaterkasse des Staatstheaters über das Internet unter www.staatstheater-braunschweig.de oder per Telefon unter 0531 1234 567.

Vortrag zu „Der Golem“

Einen Tag später (2. November, 18 Uhr) spricht Stefan Drößler, Direktor des Filmmuseums München, im Roten Saal des Residenzschlosses zum Thema „Der Golem – Mythos & Musik“. Höhepunkt ist die Aufführung der lange verschollenen Erstverfilmung „Der Golem“ aus dem Jahr 1915. Im Anschluss stellt Richard Siedhoff, Komponist und Pianist aus Weimar, Hans Landsbergers Originalmusik zu „Der Golem, wie er in die Welt kam“ (1920) vor – und spricht über Leben und Werk des vergessenen Komponisten. Der Eintritt frei.

Mehr unter: www.filmfest-braunschweig.de