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Team der-loewe

Musiker Peter Stoppok beim Projekt „Singende Landschaft“ in Wolfenbüttel. Foto: privat

Mit dem Förderprogramm „Niedersachsen dreht auf“ unterstützt das Land eine Belebung der Kulturszene. Projekte, die wegen beschränkter Besucherzahlen ansonsten nicht finanzierbar wären, erfahren dadurch eine besondere För...

Beste Adresse für erfolgreiches Netzwerken: das Haus der Braunschweigischen Stiftungen am Löwenwall. Foto: Marek Kruszewski/Braunschweigische Stiftung

Das Haus der Braunschweigischen Stiftungen stellt Teil I. seines Jahresprogramms vor.

Gemälde von Herzog Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel. Foto: Wikipedia/gemeinfrei

Geschichte(n) aus dem Braunschweigischen, Folge 26: Im Siebenjährigen Krieg (1756-1763) befreite Herzog Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel Norddeutschland von den französischen Besatzern.

Am 11. Dezember jährte sich der Todestag von Victoria Luise (1892 – 1980) zum 40. Mal. In seiner Reihe „ZeitZeichen“ widmete der Radiosender WDR 5 aus diesem Anlass der Tochter des letzten deutschen Kaisers und Herzogin ...

Winterheft Vier Viertel Kult

Die neue Ausgabe des „Vier Viertel Kult“ ist erschienen. Die Vierteljahresschrift der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz (SBK) setzt sich im Schwerpunkt mit dem Thema „Feuer“ auseinander. Darüber hinaus gibt es ...

Projektleiter Dieter Prüschenk vor dem Torhaus des Klosters Riddagshausen. Foto: Stefan Lohmann

47 Kirchen laden auf der Strecke von 270 Kilometern Länge zwischen Magdeburg und Höxter zum Verweilen ein.

Zum Vereinsjubiläum von Eintracht Braunschweig hat die Funke Medien Niedersachsen GmbH ein attraktives Magazin herausgegeben, das die Zeit von 1895 bis ins aktuelle Jahr nachzeichnet. Das 164 Seiten starke und reich bebi...

Prof. Dr. Burkhard Küstermann. Foto HdBS

Zu einer Veranstaltung zum Stiftungs- und Steuerrecht mit Prof. Dr. Burkhard Küstermann (Universität Cottbus) am 10. Dezember lädt das Haus der Braunschweigischen Stiftungen Corona-bedingt online ein.

Daniel Kehlmann. Foto: Beowulf Sheehan

Am Donnerstag, 11. November, ist Autor Daniel Kehlmann im Lessingtheater in Wolfenbüttel zu Gast. Er liest aus Tyll/Corona-Dialoge. Die Lesung wird von 19.30 Uhr als Livestream übertragen.

Schlosshof zur Weihnachtszeit. Foto: Verein Rettung Schloss Blankenburg

Für viele Menschen ist der Besuch der Blankenburger Schlossweihnacht längst zu einer liebgewonnen Tradition geworden. Corona-bedingt musste der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr abgesagt werden. Um den Ausfall der Blankenburger Schlossweihnacht wenigstens abzumildern, hat sich der Verein Rettung Schloss Blankenburg für die Adventszeit etwas Besonderes ausgedacht.

Radiosendung zum 40. Todestag

Am 11. Dezember jährte sich der Todestag von Victoria Luise (1892 – 1980) zum 40. Mal. In seiner Reihe „ZeitZeichen“ widmete der Radiosender WDR 5 aus diesem Anlass der Tochter des letzten deutschen Kaisers und Herzogin von Braunschweig einen Beitrag. Zu Wort kommen unter anderem Zeitzeugen wie der ehemalige Zeitungsredakteur Eckhard Schimpf oder der Gründungsdirektor des Instituts für Braunschweigische Regionalgeschichte, Gerd Biegel. Der Beitrag dauert knapp 15 Minuten und ist auf der Seite des WDR abrufbar.

Der Text zum Podcast: „Ihre Hochzeit ist ein Tanz auf dem Vulkan. Die Taufe ihres Erstgeborenen eines der letzten friedlichen Fürstentreffen, bevor Europa in Trümmer sinkt. Victoria Luise, einzige Tochter des deutschen Kaisers, erlebt den Kriegsbeginn 1914 als Herzogin zu Braunschweig und Lüneburg, ist sogar kurz Regentin, und kommt 1918 in einer Welt ohne Herzogtum und ohne deutsche Monarchie wieder heraus.

Flucht und Exil mit fünf Kindern, im Zweiten Weltkrieg neue Flucht, neue Heimat auf der Marienburg bei Hannover. Nach dem Tod des Gatten 1953 widersetzt sich Victoria Luise dem Wunsch ihres Ältesten, sich aus dem öffentlichen Leben zurückzuziehen und engagiert sich weiter, vor allem in der Wohlfahrts- und Heimatpflege. Resolut, ein wenig schillernd, den Menschen zugewandt, zuletzt mit einfachem bürgerlichem Wohnsitz in Braunschweig.

Als sie 1980 mit 88 Jahren stirbt, erweisen viele Braunschweiger der früheren Herzogin die letzte Ehre. Ihre Lebenserinnerungen bleiben jahrelang Bestseller. Auch wenn umstritten ist, ob sie sie selbst verfasst hat.“

Videos des Löwen mit Zeitzeugen:

Titelseite des Magazins „Codename Skate - Erinnerungen an den Bombenkrieg über der Region“. Foto: Julia-Janine Schwark

Erinnerungen an die Bombennacht

Mehr als 2.000 Mal wurde in Braunschweig während des Zweiten Weltkrieges Fliegeralarm ausgelöst. In den letzten Kriegsjahren verging kaum ein Tag ohne Sirenengeheul, Flakfeuer oder Dröhnen der Flugzeuge. Am 14. Oktober 1944 bombardierten die Alliierten unter dem Codenamen „Skate“ Braunschweig massiv und verwandelten die Stadt in ein Feuerinferno. Mehr als 90 Prozent der mittelalterlichen Stadt mit ihren herrlichen Fachwerkbauten wurden zerstört.

Von der Nacht, in der die Stadt ihr Gesicht verlor, bangen Stunden im Luftschutzkeller und Helden, die Leben oder Kulturschätze retteten, berichten die Geschichten im neuen Magazin „Codename Skate – Erinnerungen an den Bombenkrieg über der Region“. Herausgeber ist die Funke Medien Niedersachsen GmbH. Das Magazin kostet 9.80 Euro und ist im Zeitschriftenhandel erhältlich.

Das Magazin basiert im Wesentlichen auf dem 2004 erschienen „Braunschweiger Zeitung Spezial“ mit dem Titel die „Bomben-Nacht – Der Luftkrieg vor 60 Jahren“. Die Lokalredaktionen hatten aus Braunschweig, Wolfsburg, Wolfenbüttel, Gifhorn, Helmstedt, Peine und Salzgitter Zeitzeugen aufgerufen, ihre Erinnerungen einzuschicken. Angereichert wurde das neue Magazin vor allem mit zahlreichen historischen Fotos.