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Radio Okerwelle

Victoria Luise und Ernst August werden bei ihrer Ankunft von Braunschweigs Oberbürgermeister Hugo Retemeyer begrüßt. Foto: Stadtarchiv.

Podcast zu bedeutenden Braunschweiger Persönlichkeiten, Folge 8: Die Tochter von Kaiser Wilhelm II. lebte von 1913 bis 1918 und von 1956 bis zu ihrem Tod in Braunschweig.

Heinrich Jasper. Repro: IBR

Podcast zu bedeutenden Braunschweiger Persönlichkeiten, Folge 7: Braunschweigs früherer Ministerpräsident starb im KZ Bergen-Belsen

Herzog Wilhelm. Repro: IBR

Podcast zu bedeutenden Braunschweiger Persönlichkeiten, Folge 6: Mit seinem Tod starb die Braunschwiegische Linie der Welfen aus.

Martha Fuchs während ihrer Ernennung zur Oberbürgermeisterin im Braunschweiger Ratssaal. Foto: Stadtarchiv

Podcast zu bedeutenden Braunschweiger Persönlichkeiten, Folge 5: Die Sozialdemokratin war von 1959 bis 1964 Oberbürgermeisterin der Stadt Braunschweig.

Georg Eckert. Foto: Georg-Eckert-Institut

Podcast zu bedeutenden Braunschweiger Persönlichkeiten, Folge 4: 1951 gründete der Pädagoge Georg Eckert das Internationale Schulbuchinstitut, das heute seinen Namen trägt. Georg Eckert, 1912 geboren in Berlin und 197...

Gemälde von Agnes Pockels. Foto: Wikipedia

Podcast zu bedeutenden Braunschweiger Persönlichkeiten, Folge 3: Wissenschaftlerin wurde 1932 als erster Frau die Ehrendoktorwürde der TU verliehen. Agnes Pockels (1862 – 1935), die als Frau noch nicht studieren durf...

Podcast zu bedeutenden Braunschweiger Persönlichkeiten, Folge 2: Die Wohltäterin Luise Löbbecke.

Otto Bennemann (Bildmitte mit Bürgermeisterkette) im Jahr 1958. Foto: Die Braunschweigische Stiftung

Podcast zu bedeutenden Braunschweiger Persönlichkeiten, Folge 1: Der SPD-Politiker war Oberbürgermeister in Braunschweig und Innenminister in Niedersachsen. Ricarda Huch und Hoffmann von Fallersleben, Martha Fuchs und...

Radiosendung zum 40. Todestag

Am 11. Dezember jährte sich der Todestag von Victoria Luise (1892 – 1980) zum 40. Mal. In seiner Reihe „ZeitZeichen“ widmete der Radiosender WDR 5 aus diesem Anlass der Tochter des letzten deutschen Kaisers und Herzogin von Braunschweig einen Beitrag. Zu Wort kommen unter anderem Zeitzeugen wie der ehemalige Zeitungsredakteur Eckhard Schimpf oder der Gründungsdirektor des Instituts für Braunschweigische Regionalgeschichte, Gerd Biegel. Der Beitrag dauert knapp 15 Minuten und ist auf der Seite des WDR abrufbar.

Der Text zum Podcast: „Ihre Hochzeit ist ein Tanz auf dem Vulkan. Die Taufe ihres Erstgeborenen eines der letzten friedlichen Fürstentreffen, bevor Europa in Trümmer sinkt. Victoria Luise, einzige Tochter des deutschen Kaisers, erlebt den Kriegsbeginn 1914 als Herzogin zu Braunschweig und Lüneburg, ist sogar kurz Regentin, und kommt 1918 in einer Welt ohne Herzogtum und ohne deutsche Monarchie wieder heraus.

Flucht und Exil mit fünf Kindern, im Zweiten Weltkrieg neue Flucht, neue Heimat auf der Marienburg bei Hannover. Nach dem Tod des Gatten 1953 widersetzt sich Victoria Luise dem Wunsch ihres Ältesten, sich aus dem öffentlichen Leben zurückzuziehen und engagiert sich weiter, vor allem in der Wohlfahrts- und Heimatpflege. Resolut, ein wenig schillernd, den Menschen zugewandt, zuletzt mit einfachem bürgerlichem Wohnsitz in Braunschweig.

Als sie 1980 mit 88 Jahren stirbt, erweisen viele Braunschweiger der früheren Herzogin die letzte Ehre. Ihre Lebenserinnerungen bleiben jahrelang Bestseller. Auch wenn umstritten ist, ob sie sie selbst verfasst hat.“

Videos des Löwen mit Zeitzeugen:

Titelseite des Magazins „Codename Skate - Erinnerungen an den Bombenkrieg über der Region“. Foto: Julia-Janine Schwark

Erinnerungen an die Bombennacht

Mehr als 2.000 Mal wurde in Braunschweig während des Zweiten Weltkrieges Fliegeralarm ausgelöst. In den letzten Kriegsjahren verging kaum ein Tag ohne Sirenengeheul, Flakfeuer oder Dröhnen der Flugzeuge. Am 14. Oktober 1944 bombardierten die Alliierten unter dem Codenamen „Skate“ Braunschweig massiv und verwandelten die Stadt in ein Feuerinferno. Mehr als 90 Prozent der mittelalterlichen Stadt mit ihren herrlichen Fachwerkbauten wurden zerstört.

Von der Nacht, in der die Stadt ihr Gesicht verlor, bangen Stunden im Luftschutzkeller und Helden, die Leben oder Kulturschätze retteten, berichten die Geschichten im neuen Magazin „Codename Skate – Erinnerungen an den Bombenkrieg über der Region“. Herausgeber ist die Funke Medien Niedersachsen GmbH. Das Magazin kostet 9.80 Euro und ist im Zeitschriftenhandel erhältlich.

Das Magazin basiert im Wesentlichen auf dem 2004 erschienen „Braunschweiger Zeitung Spezial“ mit dem Titel die „Bomben-Nacht – Der Luftkrieg vor 60 Jahren“. Die Lokalredaktionen hatten aus Braunschweig, Wolfsburg, Wolfenbüttel, Gifhorn, Helmstedt, Peine und Salzgitter Zeitzeugen aufgerufen, ihre Erinnerungen einzuschicken. Angereichert wurde das neue Magazin vor allem mit zahlreichen historischen Fotos.