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Dr. Ulrike Sbresny

Mit dem Spiel- und Musikzimmer widmet das Schlossmuseum dem schönen Müßiggang am Hof ein ganzes Zimmer. Foto: Schlossmuseum / M. Küstner

Braunschweigs Museen, Folge 2: Schlossmuseum zeigt repräsentativen Querschnitt der Architektur und Kultur am Braunschweiger Hof von der Biedermeierzeit bis zum Deutschen Kaiserreich

Audienzzimmer Schlossmuseum mit zwei Sesseln mit blassrotem Bezug. Foto: Schlossmuseum/Küstner

„H.R.Schl.“, „H.S.B“ oder S.B.“ weisen Möbel, Gemälde und Kunstgegenstände als Originale aus dem Herzoglichen Residenzschloss Braunschweig aus.

Der Weiße Saal mit dem Historischen Menü im Schlossmuseum Braunschweig. Foto Marek Kruszewski

Mit dem Gütesiegel des Museumsverbands Niedersachsen und Bremen e.V. werden Häuser ausgezeichnet, die die Standards für Museen des Deutschen Museumsbundes in vorbildlicher Weise erreicht haben. Das Schlossmuseum Braun...

Hängung des Neuzuganges in der Dauerausstellung. Foto: Schlossmuseum

Gemälde von Jérôme Bonaparte, dem Bruder Napoleons, hängt als Neuzugang und Dauerleihgabe aus der Sammlung Bodenstein vis-à-vis zum „Schwarzen Herzog“ im Weißen Saal des Schlossmuseums. Schräg gegenüber vom „Schwarzen...

Blick in den Sonderausstellungraum. Foto: Küstner/Schlossmuseum

Sonderausstellung „Victoria Luise – ein Leben, zwei Welten“ im Schlossmuseum Braunschweig eröffnet. Das Schlossmuseum Braunschweig widmet sich in seiner neuen Sonderausstellung mit Victoria Luise einer schillernden Pe...

Museumsdirektorin Dr. Ulrike Sbresny inspizierte die letzte von Victoria Luise genutzte Handtasche. Foto: Schlossmuseum Braunschweig/Peter Sierigk

Victoria Luises zuletzt benutzte Handtasche ist ein spannendes Zeitdokument und wird Teil der Mitte September im Schlossmuseum beginnenden Sonderausstellung „Victoria Luise – ein Leben, zwei Welten“. Die Vorbereitunge...

Dr. Ulrike Sbresny. Foto: Andreas Greiner-Napp

Dr. Ulrike Sbresny will Kooperationen mit anderen Museen und Kultureinrichtungen vertiefen. Seit Beginn dieses Jahres hat Dr. Ulrike Sbresny die Leitung des Schlossmuseums und die Geschäftsführung der Stiftung Residen...

Das Gemälde „Neues Land“ von Karl Hofer in der Sonderausstellung des Schlossmuseums. Foto: Schlossmuseum/M. Küstner

Kunstgegenstände erzählen

Mit einer spannenden Aktion hat das Schlossmuseum Braunschweig auf die Schließung wegen der Ausbereitung des Coronavirus reagiert. Auf ihren digitalen Kanälen (Facebook und Instagram) lässt das Museum künftig in unregelmäßigen Abständen einzelne Kunstwerke, Gegenstände und Möbel aus den Ausstellungen ihre Geschichten erzählen. Den Anfang macht das Gemälde von „Neues Land“ von Karl Hofer aus der Sonderausstellung „Gesellschaft der Freunde Junger Kunst Braunschweig“:

„Ich bin die Nummer 4 auf der Liste. 4 von 22 Kunstwerken, welche die `Gesellschaft der Freunde` junger Kunst im Jahre 1933 dem Herzog Anton Ulrich-Museum schenkte. Darunter befanden sich Gemälde, Aquarelle, Grafiken, ein Glasbild, das bereits bei der Übergabe zerbrach, sowie eine Plastik. Als sich die `Gesellschaft der Freunde junger Kunst` unter dem Druck nationalsozialistischer Verfolgung moderner Kunst auflöste, hatte sie gehofft, die eigene Sammlung durch diese Schenkung bewahren zu können. Doch bereits 1937 wurden 14 Werke dieses Konvoluts als `entartet` beschlagnahmt. Das Museum erhielt dafür eine Entschädigung von 50 Reichsmark… Meine Wenigkeit kehrte als einziges Ölgemälde aus dem Bestand der Gesellschaft zurück in das Herzog Anton Ulrich-Museum. Als Symbol der bedeutenden Sammlung bin ich nun das Plakatmotiv einer Ausstellung über die `Gesellschaft der Freunde junger Kunst` im Schlossmuseum Braunschweig. Ich bin zurück und freue mich, darauf, dass auch Sie in die Museen zurückkehren dürfen - vorerst digital.“