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Otto Ralfs

Blick in die Ständige Ausstellung im Haus am Löwenwall. Foto: Städtisches Museum

Braunschweigs Museen, Folge 1: Städtisches Museum - Bürger gingen anlässlich des 1000-jährigen Bestehens der Stadt 1861 auf die Suche nach Exponaten zur Geschichte und Kultur Braunschweigs.

An die Schönheit“, Otto Dix, 1922. Ausgestellt 1927 bei der Ausstellung „Otto Dix“ der Vereinigung für junge Kunst. Foto: Von der Heydt-Museum, Wuppertal

Die Braunschweiger Gesellschaft der Freunde junger Kunst vermittelte 1926 eine Paul Klee-Ausstellung nach Oldenburg zur Vereinigung junger Kunst. Es waren die Goldenen 1920er Jahre, die nach dem verlorenen Ersten Welt...

Letzte Arbeiten an der Ausstellung im Schlossmuseum. Foto: Andreas Greiner-Napp

Mit seiner neuen Sonderausstellung über die „Gesellschaft der Freunde junger Kunst“ beleuchtet das Schlossmuseum Braunschweig einen bisher wenig beachteten Aspekt der Schlossgeschichte. „Braunschweig ist eine ruhige u...

Foto 1: Gesa Dierksen als Galka Scheyer. Foto: Klaus G. Kohn

Dokumentarstück des Theaters Zeitraum und Gilbert Holzgang über die gebürtige  Braunschweigerin, die die Ausstellungs- und Verkaufsgemeinschaft „Die Blaue Vier“ mit Alexey Jawlensky, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky u...

Kleine Försterei von Lyonel Feininger. Foto: Privatsammlung/Sierigk

Von 1925 an veranstaltete die vom Braunschweiger Sammler Otto Ralfs gegründete „Gesellschaft der Freunde junger Kunst“ Ausstellungen im ehemaligen Residenzschloss.

Die Geldkassette aus dem Schloss stellte Wolfgang Sondermann zur Verfügung. Foto: Schlossmuseum/D. Polack-Chwalczyk

In der aktuellen Ausstellung „Revolution. Abdankung. Schloss.“ (bis 25. August) sorgt eine kleine Schatztruhe aus Metall (um 1900) für Furore, die seit 1918 im Familienbesitz ist und von  Wolfgang Sondermann zur Verfügung gestellt wurde.

Das Gemälde „Neues Land“ von Karl Hofer in der Sonderausstellung des Schlossmuseums. Foto: Schlossmuseum/M. Küstner

Kunstgegenstände erzählen

Mit einer spannenden Aktion hat das Schlossmuseum Braunschweig auf die Schließung wegen der Ausbereitung des Coronavirus reagiert. Auf ihren digitalen Kanälen (Facebook und Instagram) lässt das Museum künftig in unregelmäßigen Abständen einzelne Kunstwerke, Gegenstände und Möbel aus den Ausstellungen ihre Geschichten erzählen. Den Anfang macht das Gemälde von „Neues Land“ von Karl Hofer aus der Sonderausstellung „Gesellschaft der Freunde Junger Kunst Braunschweig“:

„Ich bin die Nummer 4 auf der Liste. 4 von 22 Kunstwerken, welche die `Gesellschaft der Freunde` junger Kunst im Jahre 1933 dem Herzog Anton Ulrich-Museum schenkte. Darunter befanden sich Gemälde, Aquarelle, Grafiken, ein Glasbild, das bereits bei der Übergabe zerbrach, sowie eine Plastik. Als sich die `Gesellschaft der Freunde junger Kunst` unter dem Druck nationalsozialistischer Verfolgung moderner Kunst auflöste, hatte sie gehofft, die eigene Sammlung durch diese Schenkung bewahren zu können. Doch bereits 1937 wurden 14 Werke dieses Konvoluts als `entartet` beschlagnahmt. Das Museum erhielt dafür eine Entschädigung von 50 Reichsmark… Meine Wenigkeit kehrte als einziges Ölgemälde aus dem Bestand der Gesellschaft zurück in das Herzog Anton Ulrich-Museum. Als Symbol der bedeutenden Sammlung bin ich nun das Plakatmotiv einer Ausstellung über die `Gesellschaft der Freunde junger Kunst` im Schlossmuseum Braunschweig. Ich bin zurück und freue mich, darauf, dass auch Sie in die Museen zurückkehren dürfen - vorerst digital.“