Eine Überschwem­mung der Schunter bei Querum

Situation des Dorfes Querum 1736. Foto: Niedersächsisches Landesarchiv Wolfenbüttel

Mit welchen Problemen hatte Herzog Carl I. im 18. Jahrhun­dert zu kämpfen?

Bei Räbke im Elm entspringt die Schunter, knapp 60 km schlän­gelt sie sich durch das Braun­schweiger Land bis zur Mündung in die Oker zwischen Walle und Groß Schwülper. Ab Mitte des 18. Jahrhun­derts gab es Versuche, die Schunter für die Flößerei von Brennholz aus dem Elm und dem Dorm zu nutzen. Doch das führte mitunter zu Problemen, wie eine Beschwerde der Querumer Bauern 1780 zeigt.

Im 18. Jahrhun­dert hatte die wachsende Stadt Braun­schweig Probleme, ihren Bedarf an Brennholz zu decken. Der Transport über Land war teuer und da das Holz aus der näheren Umgebung nicht ausreichte, war die Stadt auf die Holzlie­fe­rungen aus den waldrei­chen Gebieten beider­seits der Schunter angewiesen. Am 1. Januar 1746 befahl Herzog Carl I. erstmals, das im Drömling geschla­gene Holz über die Schunter nach Braun­schweig zu flößen.

Den gesamten Beitrag von Meike Buck lesen sie hier.

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