Wer kennt Schalmei, Pommer oder Dulzian?

Die Capella de la Torre bringt Schüle­rinnen und Schülern mit ihrem Projekt „Zeitma­schine“ mittel­al­ter­liche Musik nahe.

Junge Menschen für mittel­al­ter­liche Instru­mente zu begeis­tern, hat sich die Capella de la Torre vorge­nommen. Das profes­sio­nelle und inter­na­tional beachtete Bläser­en­semble für alte Musik stellt in Workshops Schüle­rinnen und Schülern histo­ri­sche Instru­mente wie Schalmei, Pommer, Krummhorn oder Dulzian vor. Die Kurse heißen treffend „Zeitma­schine“, schließ­lich führen sie zurück in die Zeit der Renais­sance.

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Die Jugend­li­chen lernen die Instru­mente nicht nur kennen, sondern sie dürfen sie auch auspro­bieren. Am Ende der Workshops werden sogar schon einfache neuzeit­liche Lieder gespielt, die urplötz­lich ganz anders klingen. Katharina Bäuml initi­ierte das Konzept und entwi­ckelt es unter anderem mit der Unter­stüt­zung der Stiftung Braun­schwei­gi­scher Kultur­be­sitz weiter.

“Zeitma­schine” ist in erster Linie für Jugend­liche gedacht, die bereits ein Instru­ment beherr­schen. In kleinere Gruppen aufge­teilt, lernen sie bei den Workshops, die ersten Töne auf den histo­ri­schen Instru­menten zu spielen. Das Theodor-Heuß-Gymnasium Wolfen­büttel war die erste Station für die „Zeitma­schine“ in Nieder­sachsen. Nach mehrtä­gigen Kursen im vergan­genen Jahr zielt die Weiter­ent­wick­lung des Konzepts hin zu Workshops auf ein dauer­haftes musika­li­sches Lernpro­gramm.

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