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Ralph-Herbert Meyer

Horst-Rüdiger Jarck, pensionierter Leiter des Niedersächsischen Landesarchivs in Wolfenbüttel, hat in jahrelanger Arbeit einen wahren Schatz gehoben.

Es ist wahrscheinlich, aber nicht sicher, dass das Braunschweiger Original in Königslutter Opfer vorauseilenden Gehorsams zu Hitlers Euthanasieerlass wurde.

Braunschweigs Plätze, Folge 16: Entscheidend für die heutige Wertigkeit des Platzes war die originalgetreue Rekonstruktion der Alten Waage im Jahr 1994.

Die angehende Astronautin und Klimaforscherin kommt am 23. September zu zwei Vorträgen nach Braunschweig.

Im Rahmen des fünften Grünvertrags zwischen der Stadt Braunschweig und der Richard Borek Stiftung wird der Löwenwall gründlich saniert.

Ausstellung „Königslutter und der Krankenmord – die Landes-Heil- und Pflegeanstalt im Nationalsozialismus“ läuft vom 28. August bis zum 6. Oktober in der Gedenkstätte Schillstraße in Braunschweig.

In diesem Sommer stehen die beiden Reiterstandbilder bereits seit 15 Jahren wieder vor dem Schloss.

Der legendäre Rallye-Weltmeister Walter Röhrl kam im Porsche 911 S vorgefahren und machte seinem Ruf als Sportidol alle Ehre.

Emmelie Asche zeichnet den ersten Schloss-Comic und gibt im Schlossmuseum im Rahmen von FiBS Comic-Zeichenkurse.

Braunschweigs Plätze, Folge 15: Der heutige Platz der Deutschen Einheit verlor in den Nachkriegsjahrzehnten wertvolle historische Bausubstanz.

Zehn Vorträge zu Raabes Familienbild

Die Internationale Raabe-Gesellschaft e.V. befasst sich im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Tagung am 17. und 18. September im Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte und Geschichtsvermittlung der TU Braunschweig am Fallersleber-Tor-Wall 23 mit den „Generationen- und Familienverhältnissen bei Wilhelm Raabe“.  Der Präsident der Raabe-Gesellschaft, Gerd Biegel, wird die zweitägige Veranstaltung am Samstag um 14 Uhr eröffnen.  Insgesamt wird es zehn Vorträge geben. Der Eintritt ist frei.

„Obwohl Wilhelm Raabe in seinen Briefen einen ausgeprägten Familiensinn, ein liebevolles Verhältnis zu seinen näheren Verwandten pflegte, sind in seinen Werken hauptsächlich zerfallende oder zerstrittene Familien dargestellt“, erläutert Gerd Biegel. Raabes Texte seien bevölkert von Halbwaisen und Waisen. Generationen, Geschwister und Eheleute seien durch Streit entzweit oder aus zahlreichen anderen Gründen einander entfremdet. Gelingende Beziehungen gebe es oftmals nur außerhalb der Familie.

„Das ist nicht nur mit Blick auf Raabes Privatverhältnisse auffällig, sondern vor allem auch vor dem Hintergrund der Normen und Werte von Bürgerlichkeit, die sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts weiter verfestigten. Dieses Spannungsfeld will die Tagung ausloten und nach der spezifischen Stellung von Raabes Werken und Briefen im Familiendiskurs fragen“, erläutert Biegel.