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Ralph-Herbert Meyer

Bei „Jugend forscht“ werden die Experimente in diesem Jahr nur online gezeigt. Foto: Die Braunschweigische Stiftung / Andreas Greiner-Napp

Große Herausforderung: Der Braunschweiger Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ wird am 27. und 28. Februar rein digital ausgetragen.

Blick auf das Große Schloss Blankenburg mit der sanierte Dachlandschaft. Foto: Verein Rettung Schloss Blankenburg

Grundsanierung des Großen Schlosses Blankenburg soll 2026 abgeschlossen sein.

Joanna Liberadzka mit der neuen Harfe des Staatsorchesters Braunschweig. Foto: Staatstheater Braunschweig

Joanna Liberadzka startet mit einer neuen Harfe in ihre fünfte Spielzeit beim Staatsorchester Braunschweig.

Arbeiten haben begonnen: Die verfallende Stabkirche Stiege wird im Wald demontiert und sieben Kilometer entfernt im Ort saniert und restauriert wieder aufgebaut.

Axel Richter wird neuer Vorsitzender des Allgemeinen Beirats der Braunschweigischen Stiftung. Foto: DBS

Stabwechsel in der Braunschweigischen Stiftung: „Ich gehe mit zwei lachenden, strahlenden Augen. Der Generationswechsel wird der Stiftung guttun, und ich habe wieder mehr Zeit für meine anderen Interessen.“

Blick auf den abendlichen Burgplatz als Zentrum der bedeutendsten Traditionsinsel. Foto: Vladan Rajkovic

Braunschweig soll sich mit dem „Konzept der Traditionsinseln“ um die Aufnahme in die niedersächsische Vorschlagsliste zum UNESCO-Weltkulturerbe bewerben.

Figur des Homo heidelbergensis. Foto: Forschungsmuseum Schöningen

Braunschweigische Museen, Folge 14: Zusammenspiel aus Spitzenforschung, Erlebnisorientierung und futuristischer Architektur zeichnen das Forschungsmuseum Schöningen aus.

Blick in die sanierte Frauenkapelle. Foto: Andreas Greiner-Napp

Wegen eines falschen Farbsystems hatte sich über Jahrzehnte viel Feuchtigkeit hinter dem Putz breitgemacht: Wände wurden trockengelegt, Elektrik erneuert und klassisch-weißer Sumpfkalk aufgebracht.

Eintracht-Präsident Dr. Kurt Hopert (rechts) mit dem früheren Bundestrainer Sepp Herberger. Foto: aus „Helmuth lass die Löwen raus“

Große Sportpersönlichkeiten, Folge 10: Dank guter Kontakte zum DFB und weitsichtiger Planungen zählte Braunschweig 1963 zu den 16 Gründungsmitgliedern.

Der Altstadtmarkt mit Martinikirche, Altstadtrathaus, Stechinelli-Haus und Marienbrunnen sowie den beiden Haltestellen rechts, die einen Wetterschutz erhalten sollen. Foto: Vladan Rajkovic

Bauhistoriker und Stadtteilheimatpfleger Elmar Arnhold sieht die Wirkung des Altstadtmarktes als eine der wichtigsten Braunschweiger Traditionsinseln durch den geplanten, voluminösen Wetterschutz für ÖPNV-Nutzer in Gefahr.

Radiosendung zum 40. Todestag

Am 11. Dezember jährte sich der Todestag von Victoria Luise (1892 – 1980) zum 40. Mal. In seiner Reihe „ZeitZeichen“ widmete der Radiosender WDR 5 aus diesem Anlass der Tochter des letzten deutschen Kaisers und Herzogin von Braunschweig einen Beitrag. Zu Wort kommen unter anderem Zeitzeugen wie der ehemalige Zeitungsredakteur Eckhard Schimpf oder der Gründungsdirektor des Instituts für Braunschweigische Regionalgeschichte, Gerd Biegel. Der Beitrag dauert knapp 15 Minuten und ist auf der Seite des WDR abrufbar.

Der Text zum Podcast: „Ihre Hochzeit ist ein Tanz auf dem Vulkan. Die Taufe ihres Erstgeborenen eines der letzten friedlichen Fürstentreffen, bevor Europa in Trümmer sinkt. Victoria Luise, einzige Tochter des deutschen Kaisers, erlebt den Kriegsbeginn 1914 als Herzogin zu Braunschweig und Lüneburg, ist sogar kurz Regentin, und kommt 1918 in einer Welt ohne Herzogtum und ohne deutsche Monarchie wieder heraus.

Flucht und Exil mit fünf Kindern, im Zweiten Weltkrieg neue Flucht, neue Heimat auf der Marienburg bei Hannover. Nach dem Tod des Gatten 1953 widersetzt sich Victoria Luise dem Wunsch ihres Ältesten, sich aus dem öffentlichen Leben zurückzuziehen und engagiert sich weiter, vor allem in der Wohlfahrts- und Heimatpflege. Resolut, ein wenig schillernd, den Menschen zugewandt, zuletzt mit einfachem bürgerlichem Wohnsitz in Braunschweig.

Als sie 1980 mit 88 Jahren stirbt, erweisen viele Braunschweiger der früheren Herzogin die letzte Ehre. Ihre Lebenserinnerungen bleiben jahrelang Bestseller. Auch wenn umstritten ist, ob sie sie selbst verfasst hat.“

Videos des Löwen mit Zeitzeugen:

Titelseite des Magazins „Codename Skate - Erinnerungen an den Bombenkrieg über der Region“. Foto: Julia-Janine Schwark

Erinnerungen an die Bombennacht

Mehr als 2.000 Mal wurde in Braunschweig während des Zweiten Weltkrieges Fliegeralarm ausgelöst. In den letzten Kriegsjahren verging kaum ein Tag ohne Sirenengeheul, Flakfeuer oder Dröhnen der Flugzeuge. Am 14. Oktober 1944 bombardierten die Alliierten unter dem Codenamen „Skate“ Braunschweig massiv und verwandelten die Stadt in ein Feuerinferno. Mehr als 90 Prozent der mittelalterlichen Stadt mit ihren herrlichen Fachwerkbauten wurden zerstört.

Von der Nacht, in der die Stadt ihr Gesicht verlor, bangen Stunden im Luftschutzkeller und Helden, die Leben oder Kulturschätze retteten, berichten die Geschichten im neuen Magazin „Codename Skate – Erinnerungen an den Bombenkrieg über der Region“. Herausgeber ist die Funke Medien Niedersachsen GmbH. Das Magazin kostet 9.80 Euro und ist im Zeitschriftenhandel erhältlich.

Das Magazin basiert im Wesentlichen auf dem 2004 erschienen „Braunschweiger Zeitung Spezial“ mit dem Titel die „Bomben-Nacht – Der Luftkrieg vor 60 Jahren“. Die Lokalredaktionen hatten aus Braunschweig, Wolfsburg, Wolfenbüttel, Gifhorn, Helmstedt, Peine und Salzgitter Zeitzeugen aufgerufen, ihre Erinnerungen einzuschicken. Angereichert wurde das neue Magazin vor allem mit zahlreichen historischen Fotos.