Startseite Autor Beiträge von Ralph-Herbert Meyer

Ralph-Herbert Meyer

Till mit Totenkopf. Foto: Eulenspiegel-Museum

Braunschweigische Museen, Folge 13: Eulenspiegel-Museum in Schöppenstedt zeigt den Fcettenreichtum der literarischen Figur aus Kneitlingen.

Misza Prakash in seinem Stück. Foto: Stephan Chamier

Premiere am 20. November: Misza Prakash hat wegen der Corona-bedingten Schließung des LOT-Theaters sein geplantes Bühnenstück in ein spannendes Online-Experiment umgearbeitet.

Die Georg-Eckert-Straße und das Rizzi-Haus im Zentrum werden kritisch gesehen. Foto: Der Löwe

Georg-Eckert-Straße: Schonungslose Analyse von Bauhistoriker und Stadtteilheimatpfleger Elmar Arnhold und ein kleiner Hoffnungsschimmer.

Öffentliche Lesungen finden in diesem Jahr nicht statt. Foto: Buchhandlung Graff.

40. Braunschweiger Jugendbuchwoche trotzt mit geändertem Konzept den neuen Corona-Bestimmungen.

Torben Laib (links) und Lukas Harris arbeiten an Schitzophonie II. Foto: SBK / Andreas Greiner-Napp

Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz vergibt die mit insgesamt 12.000 Euro dotierten Diplomstipendien 2020 an drei künstlerische Positionen.

Kartoffeln pflanzen mit Ronja, der Hafflingerstute. Foto: Magnus Tomforde

Braunschweigische Museen, Folge 12: Landtechnik-Museum Gut Steinhof erzählt vom Wandel der Landwirtschaft hin zu motorgetriebenen Geräten.

Die Braunschweiger Quadriga. Foto: Schlossmuseum / Andreas Greiner-Napp

Die turnusgemäße Vermessung der insgesamt knapp 26.000 Kilogramm schweren Skulptur blieb ohne nennenswerten Befund.

Rudolf Harbig. Foto: Archiv Eintracht Braunschweig

Große Sportpersönlichkeiten, Folge 8: Rudolf Harbig zwischen Weltrekorden und Training mit der Jugend. Dem aktuellen Deutschen Meister über 400 Meter, Manuel Sanders von der LG Olympia Dortmund, hätte er sich nur knap...

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Der Kaiserdom in Königslutter ist Schauplatz eines Videos des Hamburger Cellisten Johannes Raab.

Stella Ohlms vor einem ihrer großformatigen Gemälde. Foto: SBK / Andreas Greiner-Napp

Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz vergibt die mit insgesamt 12.000 Euro dotierten Diplomstipendien 2020 an drei künstlerische Positionen.

Cover der Broschüre "Der Hagenmarkt in Braunschweig - Zur Geschichte eines Stadtplatzes". Foto: privat

Hagenmarkt-Broschüre kostenlos erhältlich

Über die zukünftige Gestaltung des Hagenmarkts wird in der Stadt seit der Zerstörung durch Sturmtief „Xavier“ im Oktober 2017 kontrovers diskutiert. Einen wichtigen Beitrag zur Versachlichung liefert dazu die vom Hägener Forum herausgegebene und von der Richard Borek Stiftung geförderte Broschüre „Der Hagenmarkt in Braunschweig – Zur Geschichte eines Stadtplatzes“ von Elmar Arnhold. Sie ist kostenlos im Ladengeschäft „Borek am Dom“ erhältlich.

Arnhold, Bauhistoriker und Stadtteilheimatpfleger Innenstadt, hat mit der Arbeitsgemeinschaft gebautes Erbe die historische Entwicklung des Hagenmarkts seit dem 13. Jahrhundert nachfgezeichnet. Er fordert zu historischer Sensibilität auf. Die Atmosphäre des Hagenmarkts gleiche gegenwärtig der einer stark frequentierten Verkehrsdrehscheibe und werde den beiden Baudenkmalen Katharinenkirche und Heinrichsbrunnen nicht gerecht. Es sei wünschenswert, die absolute Dominanz des Verkehrs zugunsten einer besseren Aufenthaltsqualität zu verringern, positioniert sich Arnhold in der Broschüre.

Titelseite des Magazins „Codename Skate - Erinnerungen an den Bombenkrieg über der Region“. Foto: Julia-Janine Schwark

Erinnerungen an die Bombennacht

Mehr als 2.000 Mal wurde in Braunschweig während des Zweiten Weltkrieges Fliegeralarm ausgelöst. In den letzten Kriegsjahren verging kaum ein Tag ohne Sirenengeheul, Flakfeuer oder Dröhnen der Flugzeuge. Am 14. Oktober 1944 bombardierten die Alliierten unter dem Codenamen „Skate“ Braunschweig massiv und verwandelten die Stadt in ein Feuerinferno. Mehr als 90 Prozent der mittelalterlichen Stadt mit ihren herrlichen Fachwerkbauten wurden zerstört.

Von der Nacht, in der die Stadt ihr Gesicht verlor, bangen Stunden im Luftschutzkeller und Helden, die Leben oder Kulturschätze retteten, berichten die Geschichten im neuen Magazin „Codename Skate – Erinnerungen an den Bombenkrieg über der Region“. Herausgeber ist die Funke Medien Niedersachsen GmbH. Das Magazin kostet 9.80 Euro und ist im Zeitschriftenhandel erhältlich.

Das Magazin basiert im Wesentlichen auf dem 2004 erschienen „Braunschweiger Zeitung Spezial“ mit dem Titel die „Bomben-Nacht – Der Luftkrieg vor 60 Jahren“. Die Lokalredaktionen hatten aus Braunschweig, Wolfsburg, Wolfenbüttel, Gifhorn, Helmstedt, Peine und Salzgitter Zeitzeugen aufgerufen, ihre Erinnerungen einzuschicken. Angereichert wurde das neue Magazin vor allem mit zahlreichen historischen Fotos.