Startseite Autor Beiträge von Ralph-Herbert Meyer

Ralph-Herbert Meyer

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Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann verlieh die höchste Auszeichnung, die die Stadt im Sport zu vergeben hat. Franz Matthies ist die Galionsfigur des Braunschweiger Sports schlechthin. Als Präsident des Stadtsportbun...

Henning Borek, Konservator von „Braunschweigs Stiftung, begrüßte (von links) Gabriele Heinen Kljajic, niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Rüdiger Becker, Direktor der evangelischen Stiftung Neuerkerode, und Erbprinz Ernst-August. Foto: Peter Sierigk

„Braunschweigs Stiftung“ lud zum Benefizessen in die Dornse - 20.000-Euro-Spende für die Tafel. „Braunschweigs Stiftung“ ist eine der traditionsreichsten Stiftungen der Stadt. Noch heute erfüllt sie den von Herzog Car...

Lage der entdeckten Stadtmauerreste an der Wendenstraße. Foto: Udo Gebauhr

Das Architekturbüro Kleineberg erarbeitet Projektstudie für eine attraktive, museale und touristische Präsentation. Braunschweig soll eine weitere archäologische Attraktion erhalten, die die Geschichte der Stadt in be...

Das Plakat zur Ausstellung. Foto: Borek

Kunstfotograf Michael Meyersfeld schickte berührenden Dankesbrief nach der Ausstellung im einst elterlichen Haus. Die Ausstellung „Braunschweig 2013“ in der Villa von Amsberg am Friedrich-Wilhelm-Platz ist für den sü...

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Literaturreihe „Erlesenes“ startete mit Michael Göring und seinem Roman „Vor der Wand“. Schwer verdauliche Kost setzt Autor Michael Göring seinen Zuhörern vor, wenn er die Schlüsselszene aus seinem neuen Roman vorträg...

Violinistin Gabriele Streicher und Dirigent Alexander Mottok „üben“ vor dem Staatstheater. Foto: Peter Sierigk

Das Deutsche Ärzteorchester spielt am 24. Mai zugunsten der Hospiz Stiftung für Braunschweig im Staatstheater. Ein besonderes Konzert, ein besonderes Orchester und ein besonderer Anlass: Freunde der klassischen Musik ...

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Der Aufsichtsratsvorsitzende der Volkswagen AG nahm Auszeichnung aus den Händen von Oberbürgermeister Gert Hoffmann in der Dornse entgegen. Nach Friedrich Theodor Kohl und Gerhard Glogowski ist Ferdinand Piëch der ...

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Bewegungswerkstatt West des Stadtsportbundes fördert Körper- Sinnes-, Material- und Sozialerfahrungen. In der Bewegungswerkstatt West fördert der Stadtsportbund Braunschweig Kinder im Vorschulalter in ihrer Bewegungse...

1. Platz Standard Braunschweiger TSC Deutsche Meisterschaft der Formationen in Braunschweig am 9. November 2013 Foto: Frank Rieseberg

Nach der Deutschen Meisterschaft hat sich Braunschweig für die Weltmeisterschaft 2014 beworben Der Braunschweiger TSC wurde seiner Favoritenrolle in eindrucksvoller Manier gerecht. Der Titelverteidiger gewann zum 16. ...

Susanne Schuberth. Foto: Peter Sierigk

Interview mit Susanne Schuberth über ihre Magisterarbeit zum Thema „braunschweigische Identität“. Susanne Schuberth, Fachreferentin der STIFTUNG NORD/LB • ÖFFENTLICHE, weiß ganz genau, was es mit der braunschweigische...

Von der „Schwarzen Schar“ in die Diplomatie

Dass Hellmuth Freiherr Lucius von Stoedten (1869 – 1934) ein einflussreicher Diplomat zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik werden sollte, war 1891 nicht zu erwarten, als er als Offizier in das Braunschweigische Husaren-Regiment Nr. 17, der „Schwarzen Schar“ von Herzog Friedrich Wilhelm, eintrat. Gleichwohl berichtet Robert von Lucius in seinem Buch aus der Reihe „Zeitgeschichtliche Forschungen“ des Berliner Verlags Duncker & Humblot über seinen Großonkel, dass er bereits früh erste Einblicke in die hohe Diplomatie bekommen habe. Mit seinem Vater saß der kleine Hellmuth 1877, damals gerade sieben Jahre alt, mit dem späteren Reichskanzler Otto von Bismarck im Zug und verfolgte die Gespräche mit Freude. Später berichtete er davon in seinen „Bismarck-Erinnerungen“.
Grundlage dieser aufschlussreichen, zeitgeschichtlichen Biografie, die die diplomatischen Einsätze in Paris, Stockholm oder St. Petersburg beschreibt, aber eben auch Einblicke in das private Leben gewährt, ist der bisher unzugängliche schriftliche Nachlass Lucius von Stoedtens. Seine Enkelin hatte ihn dem Autoren Robert von Lucius, früher Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, einschließlich vieler Briefe vermacht.
1898 wurde Freiherr Lucius von Stoedten zur Botschaft nach Paris aus Braunschweig abkommandiert. Er war nicht wie üblich über ein Studium in das Amt geholt worden, sondern als Offizier. Er tauschte die Uniform der berühmten Totenkopfhusaren gegen dunkle Anzüge. Und das mit Erfolg: Früher als andere bedachte er die Rolle der Wirtschaft für die deutsche Außenpolitik. Lucius verfügte auch dank seiner schillernden Persönlichkeit über ein herausragendes Netzwerk zu Politikern, Diplomaten, Unternehmern und Wissenschaftlern, sowie als Kunstsammler zu Künstlern von Rodin über Rilke bis zu Gerhart Hauptmann - Stoff für eine spannende Lektüre.

Fakten:
Hellmuth Freiherr Lucius von Stoedten – Diplomat zwischen Kaiserreich und Weimar
Robert von Lucius
Verlag Duncker & Humblot
Zeitgeschichtliche Forschungen (ZGF), Band 67
38 Abbildungen, 169 Seiten, 29,90 Euro